SPD-Sonderparteitag stimmt für Aufnahme von Koalitionsverhandlungen

Politik


SPD-Sonderparteitag stimmt für Aufnahme von Koalitionsverhandlungen

21.01.2018 - 17:00 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Der SPD-Sonderparteitag in Bonn hat für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union gestimmt. Der Antrag wurde mit 362 Ja-Stimmen zu 279 Nein-Stimmen angenommen. Eine Person enthielt sich.

Zuvor hatten unter anderem Andrea Nahles und SPD-Chef Martin Schulz nachdrücklich für ein Ja zur Aufnahme von Koalitionsverhandlungen geworben. Nahles versprach in ihrer Rede auf dem Parteitag "harte Verhandlungen" mit der Union. Schulz hatte in seinen Reden die Ergebnisse der Sondierung und einzelne Unterhändler gelobt. Unter anderem äußerte er sich positiv zur Durchsetzung der Parität und den Ergebnissen in den Bereichen der Pflege-, Renten-, Arbeitsmarkt-, Bildungs-, Europa-, Miet- sowie der Klimapolitik. Der Parteitag hatte etwas später begonnen, da der Leitantrag noch verändert wurde. Das Papier wurde so umformuliert, dass es weitere sozialdemokratische Positionen einforderte, aber nicht zur Bedingung für eine neue Große Koalition machte. Nach dem Ende der Koalitionsverhandlungen, die zwei Wochen dauern sollen und möglicherweise am Dienstag beginnen, ist eine Abstimmung der SPD-Mitglieder über den Koalitionsvertrag geplant.

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Kommentare zu "SPD-Sonderparteitag stimmt für Aufnahme von Koalitionsverhandlungen"

Insgesamt 3 Kommentare vorhanden


Kommentar von dimarby
22.01.2018 12:25 Uhr

Die SPD schafft sich selber ab. Ich kann nicht begreifen, wieso man keine Konsequenzen aus der deutlichen Wahlschlappe zieht und nicht vorrangig die Erneuerung der Partei vorantreibt.

Kommentar von Kneipenchef
22.01.2018 10:06 Uhr

So halten also die Genossen ihr Wort. Da brauchen sie auch nicht mit der Ausrede kommen man habe eine Verantwortung für das Land. Diese Verantwortung wurde Euch bei der letzten Wahl deutlich abgesprochen.

Kommentar von GoldSaver
22.01.2018 02:30 Uhr

Auch wenn für die Aufnahme der Koalitionsverhandlungen gestimmt wurde, sind ja doch recht viele auch dagegen gewesen.

Das waren wohl alles die jüngeren.