Spahn sieht Reformbedarf in der Privaten Krankenversicherung

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Spahn sieht Reformbedarf in der Privaten Krankenversicherung

27.02.2018 - 05:00 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Der als Bundesgesundheitsminister nominierte Jens Spahn (CDU) warnt vor steigenden Belastungen für privat Krankenversicherte. "Wir stellen fest, dass innerhalb der Privaten Krankenversicherung immer mehr Menschen im Verhältnis zu ihren Einkommen sehr hohe Beiträge zahlen müssen", sagte Spahn dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagsausgaben). Außerdem gebe es wegen der niedrigen Zinsen Probleme mit den Kapitalrücklagen.

"Wir müssen verhindern, dass für einen einfachen Polizisten stark steigende Beiträge im Alter zu einer sozialen Frage werden", so der CDU-Politiker. "Die Private Krankenversicherung hat massiven Reformbedarf." Spahn sagte, die Entscheidung für eine private Krankenversicherung sei eine Lebensentscheidung. "Wenn man sich einmal festgelegt hat, ist ein Wechsel in späteren Jahren schwerer als eine Scheidung", sagte der 37-Jährige. "Wer immer höhere Beiträge zu zahlen hat, kommt im Alter sicherlich ins Grübeln."

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Kommentare zu "Spahn sieht Reformbedarf in der Privaten Krankenversicherung"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von Rosnee1
27.02.2018 06:17 Uhr

Ich komme bereits im aktiven Dienst ins Grübeln. Als Beamter des mittleren Dienstes zahle ich im Monat für mich und meine Familie
350,00 Euro im Monat für meine private Krankenversicherung. Wäre ich Arbeitnehmer und mein Beitrag würde sich nach meinem Bruttoeinkommen richten, bräuchte ich lediglich 230,00 Euro in der gesetzlichen Krankenversicherung zu zahlen. Mein Chef mit dem doppelten Einkommen bezahlt aber auch nur 350,00 Euro monatlich.
Da ist doch etwas nicht richtig.