Seehofer kritisiert seine Kritiker

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Seehofer kritisiert seine Kritiker

17.03.2018 - 12:21 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat sich für mehr Gelassenheit in der Debatte über die Frage ausgesprochen, ob der Islam zu Deutschland gehöre. Der "Welt am Sonntag" sagte der CSU-Parteivorsitzende: "Dass Deutschland geschichtlich und kulturell christlich-jüdisch und nicht islamisch geprägt ist, kann doch niemand ernsthaft bestreiten. Das ist für mich entscheidend, wenn es um die Frage geht, was zu Deutschland gehört. Genauso wie es für mich eine Selbstverständlichkeit ist, dass die große Zahl der friedliebenden Muslime in Deutschland zu uns gehört."

Seehofer kritisierte auch seine sozialdemokratischen Kritiker. Auch die SPD könne nicht bestreiten, "wo wir unsere Wurzeln haben und was uns historisch geprägt hat und ausmacht. Statt sich an einzelnen Sätzen abzuarbeiten, sollte die SPD lieber mithelfen, die Spaltung der Gesellschaft zu überwinden und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu stärken. Ich jedenfalls bin nicht bereit zu akzeptieren, dass Extremisten egal ob rechts oder links weiter Zulauf erhalten." Zum Konflikt mit der Bundeskanzlerin sagte Seehofer: "Angela Merkel und ich halten Meinungsunterschiede aus."

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Kommentare zu "Seehofer kritisiert seine Kritiker"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von MrTest
17.03.2018 17:45 Uhr

Seehofer hat Recht, der Islam gehört nicht zu uns eben so wenig wie etwa das Christentum zu Saudi Arabien gehört. Wir sind christlich geprägt und die Arabisch, das schließt ja nicht uns das Christen und Moslem hier und dort leben und teil der Gemeinschaft sind.