Schriftsteller Jan Weiler will nicht Freund seiner Kinder sein

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Schriftsteller Jan Weiler will nicht Freund seiner Kinder sein

02.07.2017 - 07:00 Uhr

Schriftsteller Jan Weiler will nicht Freund seiner Kinder sein Schriftsteller Jan Weiler will nicht Freund seiner Kinder sein Gemischtes
über dts Nachrichtenagentur

Der Schriftsteller und Journalist Jan Weiler findet es falsch, wenn Eltern versuchen, Freunde ihrer Kinder zu sein: "Ich will nicht der Freund unserer Kinder sein. Das ist eine Rolle, die die Kinder total überfordert. Wenn sie an den Problemen der Eltern teilnehmen sollen, mutet man ihnen zu viel zu", sagte Weiler der "Welt am Sonntag".

Ihm selbst seien bei seinen Kindern, ein höflicher Umgang und Manieren wichtig: "Ich bin total konservativ. Wenn Kinder keine Lust darauf haben, sage ich etwas." Weiler ist der Autor des Buchs "Das Pubertier", das als Komödie am 6. Juli in die Kinos kommt. Solange sich pubertierende Kinder nur zuhause schlecht benähmen aber nicht woanders, sei das noch ein gutes Zeichen, sagte Weiler weiter: "Wenn ich hören würde, mein Sohn hat sich woanders genauso benommen wie bei uns, erst dann wäre ich alarmiert."

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Kommentare zu "Schriftsteller Jan Weiler will nicht Freund seiner Kinder sein"

Insgesamt 6 Kommentare vorhanden


Kommentar von stekup
02.07.2017 18:42 Uhr

Das ist seine Sichtweise, und die ist mir für einen Schriftsteller doch etwas eingeschränkt! Die Probleme seiner Kinder interessieren ihn wohl nicht? Es wär doch schön wenn sich Kinder bei Problemen erst ihren Eltern anvertrauen können.

Kommentar von Hildegard
02.07.2017 15:08 Uhr

Eltern sind Eltern, gut so! Aber ich finde auch gut, wenn man sich an Eltern anvertrauen kann, aber mit Maßen. Es gibt bestimmte Sachen, die ich nur mit meinen Freunden besprechen kann......! Sowie auch anders herum.

Kommentar von GoldSaver
02.07.2017 12:11 Uhr

Eltern sollten Eltern bleiben, das finde ich auch. Freunde und Eltern sind zwei paar Dinge und Eltern sollten nicht versuchen die Freund-Rolle zu übernehmen, auch wenn es gut gemeint sein mag.

Kommentar von Spongebob
02.07.2017 10:44 Uhr

Interessanter Punkt, den der Jan Weiler anspricht. Es fällt auf, dass dieses ,,Phänomen" mit seinen Eltern auf ,,best friends" zu machen mit dem Zeitgeist einhergeht. Was Kinder brauchen ist Liebe und Offenheit -dem ist nichts entgegen zu wenden. Doch heißt das nicht, dass Frauen und Mütter a la ,,Girlmoregirls" unterwegs sein müssen.

Kommentar von moonraker2005
02.07.2017 09:46 Uhr

Freund seiner Kinder sein ist , meiner Meinung nach , was schönes. Ich kann garnicht verstehen wenn das jemand nicht möchte. Aber jeder soll so leben wie er will.

Kommentar von PurpleColumbine
02.07.2017 08:09 Uhr

Recht hat er schon. Eltern sind Respektpersonen und sollten auch so behandelt werden. Trotzdem ist es schön, wenn Eltern sich mit den Kindern verstehen.