Rufe nach alkoholfreien Supermarktkassen

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Rufe nach alkoholfreien Supermarktkassen

21.04.2018 - 08:00 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU) erwartet vom Lebensmittelhandel mehr Sensibilität beim Verkauf hochprozentiger Alkoholika. Hochprozentige Alkoholika würden an der Supermarktkasse "sozusagen als Mitnahmeartikel angeboten", sagte Mortler dem "Spiegel". "Vom Handel würde ich mir an diesem Punkt ganz klar mehr Sensibilität wünschen."

SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach sagte dem "Spiegel", die sogenannte Quengelzone vor den Kassen sei für Menschen mit Suchtproblemen "ein gefährlicher Ort". Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und die gesetzlichen Krankenkassen sollten untersuchen, ob die Zahl der Süchtigen sinken würde, wenn der Kassenbereich frei von Alkoholika bliebe. Die Grünen fordern, dass der Gesetzgeber handeln müsse. "Wir brauchen eine gesetzliche Regelung, die das Anbieten von Alkohol im Einzelhandel reguliert", sagte Kirsten Kappert-Gonther, drogenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion. In Deutschland gelten rund 1,77 Millionen Menschen als alkoholabhängig.

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Kommentare zu "Rufe nach alkoholfreien Supermarktkassen"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von Kneipenchef
21.04.2018 15:57 Uhr

So ein Blödsinn. Ein Alkoholkranker holt sich sein Alkohol egal wo der steht. Die Grünen wollen natürlich gleich den Bürger weiter entmündigen. Irgendwann muß ich die wohl noch fragen wann ich aufs Klo darf.