Pro Asyl nennt Streit um Obergrenze "Phantomdiskussion"

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Pro Asyl nennt Streit um Obergrenze "Phantomdiskussion"

06.10.2017 - 21:17 Uhr

Pro Asyl nennt Streit um Obergrenze Phantomdiskussion Pro Asyl nennt Streit um Obergrenze "Phantomdiskussion" Politik
über dts Nachrichtenagentur

Der Geschäftsführer von Pro Asyl, Günter Burkhardt, hat die anhaltende Debatte um eine Obergrenze für Flüchtlinge scharf kritisiert: "Die Union führt gerade eine von der Realität völlig losgelöste Phantomdiskussion. So als hätte es die zwei Jahre Abschottungspolitik und den Flüchtlingsdeal mit der Türkei nicht gegeben", sagte Burkhardt der "Heilbronner Stimme" (Samstag). Eine Obergrenze sei ein Verstoß gegen Artikel 3 der europäischen Menschenrechtskonvention.

"Menschenrechte kennen keine Obergrenze", erklärte Burkhardt. Er kündigte an: "Wir unterstützen Flüchtlinge auch juristisch dabei, wenn sie vor dem europäischen Gerichtshof für Menschenrechte klagen."

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Kommentare zu "Pro Asyl nennt Streit um Obergrenze "Phantomdiskussion""

Insgesamt 3 Kommentare vorhanden


Kommentar von EmyEmy
07.10.2017 20:00 Uhr

Flucht sollte erstmal in ihrer Ursache bekämpft werden. Kein Mensch flüchtet freiwillig aus einem Land, aus dem er oder sie abstammt um auf eine unbekannte reise zu gehen, die außerdem auch viel zu gefährlich ist.

Kommentar von Freddie32
06.10.2017 22:29 Uhr

Fluchtursachen müssen bekämpft werden,es muss in den Ländern geholfen und dann muss man sich auch eingestehen das die die wirklich hilfe brauchen es kaum hier her schaffen.

Kommentar von moses1972
06.10.2017 22:02 Uhr

Die leidige Diskussion um eine Obergrenze bei Flüchtlingen ist für mich von der CSU nur vorgeschoben um nicht einer Jamaika Koalition den weg zu ebnen.