Portugiesischer Premierminister will mehr Macht für die EU

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Portugiesischer Premierminister will mehr Macht für die EU

30.05.2017 - 09:06 Uhr

Portugiesischer Premierminister will mehr Macht für die EU Portugiesischer Premierminister will mehr Macht für die EU Politik
über dts Nachrichtenagentur

Der portugiesische Premierminister António Costa schließt sich den Forderungen des neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron nach einem europäischen Finanzminister und einem Parlament für die Eurozone an. "Wir brauchen ein gemeinsames Budget, um eine gemeinsame Politik zu finanzieren", sagte Costa dem "Handelsblatt". In der Währungsunion gebe es "Asymmetrien der Wirtschaften", die man ausgleichen sollte.

Das könne etwa mit einer europäischen Arbeitslosenversicherung oder einer europäischen Einlagensicherung geschehen - Dinge, von denen letztlich alle Mitglieder profitierten. "Die Euro-Zone ist instabil, weil die Unterschiede zwischen prosperierenden Staaten und denen mit Problemen wachsen", so Costa.

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Kommentare zu "Portugiesischer Premierminister will mehr Macht für die EU"

Insgesamt 5 Kommentare vorhanden


Kommentar von Sunnytweety
31.05.2017 08:21 Uhr

Einerseits um die EU zu stärken keine schlechte Idee, aber andererseits glaube ich nicht, dass das funktionieren wird. Am Ende zahlen die reicheren Länder wieder oben drauf, während andere das Geld verschleudern.

Kommentar von PurpleColumbine
31.05.2017 04:53 Uhr

Ein gemeinsames Budget? Wie soll das funktionieren? Die Gesetze sind in allen Ländern anders als in Deutschland. Die starken Länder unterstützen die schwächeren. Wer geht dann für wen arbeiten?

Kommentar von Freddie32
30.05.2017 12:00 Uhr

Ein Ausgleich ist im ersten Sinne keine schlechte Idee,Europa bzw EU haben derzeit und in jüngster Vergangenheit einige Probleme gehabt.
Ein neues sicheres system und Ideen müssen her um wieder zu stabilisieren.

Kommentar von GoldSaver
30.05.2017 09:20 Uhr

Ich bin immer noch skeptisch, ob ein gemeinsames Budget wirklich so vorteilhaft für die Europäische Union sein wiürde.

Dann tragen die reicheren, die Schulden der ärmeren, was leicht ausgenutzt werden könnte.

Kommentar von Eckhard
30.05.2017 09:12 Uhr

Wenn die EU zusammen wachsen soll ist das ein guter Gedanke, treu dem Motto :"Einer für alle, Alle für einen."
Nur so wird die EU zusammen wachsen und Einigkeit nach außen hin darstellen können.