Portugals Premier plant gemeinsame Plattform für Banken

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Portugals Premier plant gemeinsame Plattform für Banken

30.05.2017 - 07:28 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Der portugiesische Premierminister António Costa will den Banken des Landes helfen, die vielen faulen Kredite aus ihren Büchern zu entfernen: Geplant ist dafür eine institutsübergreifende Plattform. Die Regierung arbeite "mit der portugiesischen Zentralbank an einer gemeinsamen Plattform der Banken zur Koordinierung der Krediteintreibung", sagte Costa dem "Handelsblatt". Viele Unternehmen hätten Kredite bei mehreren Banken, deshalb werde es helfen, wenn sich die Banken untereinander absprechen.

Eine Abwicklungsbank, in die faule Kredite übertragen werden, schließt er aus. "Wir brauchen keine Bad Bank", so Costa. "Die Banken haben heute das nötige Eigenkapital, um in Ruhe das Problem der faulen Kredite anzupacken." In den vergangenen Monaten hatten die großen Finanzinstitute Portugals neue Investoren gefunden. Zudem helfe den Banken auch die Erholung der portugiesischen Wirtschaft. Die hat ihr Wachstum in den vergangenen Monaten gesteigert und im ersten Quartal dieses Jahres 2,8 Prozent erreicht. Gleichzeitig hat Costa das Haushaltsdefizit 2016 auf zwei Prozent gesenkt, die EU hat das Land in der vergangenen Woche aus dem Defizitverfahren entlassen. Für diese Erfolge macht Costa die Abkehr von mehreren Sparmaßnahmen verantwortlich. "Wir haben gezeigt, dass es einen neuen und besseren Weg gibt, das Land zu stabilisieren", sagte der Premier. "Das Ende der Austerität war entscheidend, um das Vertrauen der Bevölkerung in die Wirtschaft zu stärken."

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Kommentare zu "Portugals Premier plant gemeinsame Plattform für Banken"

Insgesamt 3 Kommentare vorhanden


Kommentar von PurpleColumbine
31.05.2017 04:51 Uhr

Ich stehe dieser Idee skeptisch gegenüber. Die Idee an sich ist nicht schlecht, aber die Umsetzung? Ob das ein reibungsloser Ablauf garantiert ist?

Kommentar von GoldSaver
30.05.2017 12:44 Uhr

Na da bin ich aber mal gespannt, ob das alles so reibungslos abläuft, wie es geplant ist.

In der Theorie hört es sich ja gar nicht einmal so schlecht an.

Kommentar von Eckhard
30.05.2017 08:09 Uhr

Ob das eine gute Idee ist, wird die Zukunft zeigen. Ich hoffe mal das es überwacht wird und schwarzen Schafen direkt die Tür gezeigt wird, denn immerhin geht es den Banken auch nur ums Geld verdienen.