Polizeigewerkschafter kritisiert Verbot von linksextremer Plattform

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Polizeigewerkschafter kritisiert Verbot von linksextremer Plattform

25.08.2017 - 13:52 Uhr

Polizeigewerkschafter kritisiert Verbot von linksextremer Plattform Polizeigewerkschafter kritisiert Verbot von linksextremer Plattform Politik
über dts Nachrichtenagentur

Der Hamburger Landesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Jan Reinecke, hat das Verbot der einflussreichen linksextremen Internetplattform "linksunten.indymedia" kritisiert. Die Maßnahme gegen die Webseite, die von einem Server im Ausland betrieben werde, sei "mehr Wahlkampf-Symbolik als sinnvoller Kampf gegen Linksradikale", sagte der Polizeigewerkschafter den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben). Die Plattform sei für Ermittler zudem "polizeitaktisch sogar wichtig, um die Szene, ihre Pläne und Bekennerschreiben zu beobachten. Das fehlt den Polizisten nun in Zukunft", so Reinecke, der auch Mitglied im Bundesvorstand des BDK ist.

Gleichzeitig hob Reinecke hervor, dass "ein entschlossenes Vorgehen gegen Linksextremisten" richtig sei. "Nach den Ausschreitungen beim G20-Gipfel umso mehr", sagte der Polizeigewerkschafter. Im Juli war es in Hamburg am Rande des Gipfeltreffens der G20-Staaten zu schweren Ausschreitungen zwischen Linksautonomen und der Polizei gekommen.

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Kommentare zu "Polizeigewerkschafter kritisiert Verbot von linksextremer Plattform"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von Freddie32
25.08.2017 16:29 Uhr

So gesehen natürlich auch nicht falsch was hier zitiert wurde,eines steht jedoch ganz klar fest,das links extremer terror genauso bekämpft werden muss und sollte.

Kommentar von moonraker2005
25.08.2017 14:40 Uhr

Ich bin auch nicht so sicher das es richtig ist diese linksextreme Plattform zu verbieten. Fakt ist diese Leute werden sich jetzt woanders zusammentun.