Petry sieht AfD "in Höckes Hand"

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Petry sieht AfD "in Höckes Hand"

03.12.2017 - 13:26 Uhr

Petry sieht AfD in Höckes Hand Petry sieht AfD "in Höckes Hand" Politik
über dts Nachrichtenagentur

Die frühere AfD-Vorsitzende Frauke Petry sieht die AfD nach den Vorstandswahlen fest in der Hand des Rechts-Außen-Flügels um den Thüringer AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke. "Jetzt vollzieht sich, was Björn Höcke schon immer angestrebt hat - mit Gauland eine zweite Marionette als Vorsitzenden zu haben", sagte Petry der "Bild" (Montagsausgabe). Petry fügte an: "Die AfD ist seit diesem Parteitag für alle sichtbar vom Flügel geführt. Denn Meuthen und Gauland sind beide Höckes Leute. Und Pazderski wurde am Ende eben nur noch deshalb Vize-Chef von Höckes Gnaden, weil er sich dem Flügel ergeben hat."

Petry bekräftigte: "Die AfD ist seit diesem Parteitag jetzt faktisch in Höckes Hand." Zugleich äußerte Petry die Erwartung, dass das Duo Gauland/Meuthen die Partei faktisch nicht führen werde: "Wer nichts macht, macht keine Fehler, heißt es ja. Da beide sich intern ja sogar noch damit rühmen, wenig zu tun, lässt das wenig Interpretationsspielraum. Gauland will den gärigen Haufen, wie er die AfD nennt, eh nicht führen. Und Meuthen sagt über sich selbst, dass er keine Visionen habe. Insofern müssen und wollen die beiden gar nichts tun, zumal die eigentliche Führung in Thüringen eh durch Höcke erfolgt." Die Gemäßigten in der Partei hätten "keinen Plan und keine Galionsfigur" mehr. "Den einzigen Anführer, den sie noch hätten haben können, war Georg Pazderski, der ist demontiert", zeigte sich Petry überzeugt.

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Kommentare zu "Petry sieht AfD "in Höckes Hand""

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von GoldSaver
04.12.2017 07:33 Uhr

Mag schon sein, dass sie damit Recht hat, aber das wird sich erst mit Sicherhiet in der nächsten Zeit zeigen. Passieren kann immer noch anderes, also abwarten.