Patientenbeauftragter: Patienten brauchen mehr Arzt-Informationen

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Patientenbeauftragter: Patienten brauchen mehr Arzt-Informationen

07.05.2018 - 14:55 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Aus der Sicht des neuen Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Ralf Brauksiepe (CDU), ist Transparenz über das ärztliche Geschehen "von zentraler Bedeutung". Für die freie Arztwahl, die es in Deutschland gebe, benötigten die Patienten verlässliche Angaben, sagte Brauksiepe dem "Tagesspiegel". Problematisch sei es, "wenn Informationen mit kommerziellen oder werbenden Inhalten verbunden werden".

Brauksiepe reagierte damit auf eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung, wonach sich in Deutschland jeder Zweite mehr werbefreie Informationen über die Leistungen und Ausstattung von Arztpraxen wünscht. Der Patientenbeauftragte sieht das System hier aber "auf gutem Weg". Mit dem Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) sei man dabei, "die Versorgungsqualität von Ärzten und Krankenhäusern zielgenau zu erfassen, objektiv messbar zu machen und vor allem unabhängig, aber auch patientenorientiert und verständlich abzubilden", sagte er.

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Kommentare zu "Patientenbeauftragter: Patienten brauchen mehr Arzt-Informationen"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von giselle1506
08.05.2018 08:49 Uhr

Ich selbst teste keine Ärzte aus. Wenn mir etwas absolut gegen den Strich gehen würde, dann wechsel ich den Arzt, wenn ich davon überzeugt bin, dass es bei einem anderen wirklich besser ist. Was mich allerdings eher davon abhalten würde ist, dass ich dann wieder mit allen Informationen für den Arzt von vorn beginnen muss.

Kommentar von GoldSaver
07.05.2018 19:50 Uhr

Das stimmt schon, mehr Informationen wären oft hilfreich. Und man willl ja auch nicht einen Arzt nach dem anderem austesten, nur weil man vorher nicht genug Informationen hat. Zudem habe ich auch gehört, das ein "austesten" kein gutes Bild bei den Ärzten hinterlässt und dies können die Ärzte ja heutzutage alles nachsehen.