Palmer sieht Gesellschaft nach Ellwangen in "tragischer Situation"

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Palmer sieht Gesellschaft nach Ellwangen in "tragischer Situation"

07.05.2018 - 10:57 Uhr

Palmer sieht Gesellschaft nach Ellwangen in tragischer Situation Palmer sieht Gesellschaft nach Ellwangen in "tragischer Situation" Politik
über dts Nachrichtenagentur

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) sieht die deutsche Gesellschaft nach den Ereignissen in Ellwangen in einer "tragischen Situation". Aus Ellwangen habe er gelernt, dass "Angehörige einer Gruppe, die traditionell über Jahrhunderte hinweg entrechtet und verfolgt wurde, Menschen schwarzer Hautfarbe, auch zu Tätern werden können", sagte er am Montag in der "Bild"-Sendung "Die richtigen Fragen". Der Rechtsstaat habe darauf noch keine geeignete Antwort gefunden und die Gesellschaft könne diese Frage auch nicht gut diskutieren, sagte der Grünen-Politiker.

Die Einrichtung sogenannter "Ankerzentren" hält Palmer für nötig. "Diejenigen, die gar kein Bleiberecht haben und das auch wissen, werden weit über Durchschnitt kriminell und das sind sehr häufig Menschen aus Nordafrika und Schwarzafrika. Das wird in den Städten sichtbar und sorgt für Ressentiments und zerstört Integration", erklärte Palmer. In "Ankerzentren" solle entschieden werden, dass die Flüchtlinge, die nicht bleiben dürfen, auch nicht in die Kommunen kommen, so der Oberbürgermeister.

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Kommentare zu "Palmer sieht Gesellschaft nach Ellwangen in "tragischer Situation""

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von giselle1506
08.05.2018 09:05 Uhr

Ich halte Ankerzentren auch für sinnvoll. Vielleicht hängen dann mal nicht mehr so viele an den Bahnhöfen ab. Natürlich sollten diese Zentren nicht irgendwelchen Haftverhältnissen gleichen.