Özdemir kritisiert Seehofer für Äußerungen zur Obergrenze

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Özdemir kritisiert Seehofer für Äußerungen zur Obergrenze

21.08.2017 - 09:55 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Grünen-Chef Cem Özdemir hat CSU-Chef Horst Seehofer wegen seiner Äußerungen zur Flüchtlings-Obergrenze scharf kritisiert. "Seehofer bleibt sich treu: Bei ihm weiß der Wähler nicht, woran er ist und wofür er und seine Partei noch stehen", sagte Özdemir der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Für uns bleibt richtig: Es gibt mit uns keine Quote für Flüchtlinge", sagte der Grünen-Spitzenkandidat.

Die Grünen würden stattdessen "die Bekämpfung der Fluchtursachen zur Priorität deutscher und europäischer Politik" machen. Zudem setzten die Grünen auf die faire Verteilung von Flüchtlingen in Europa und auf kraftvollere Integrationsanstrengungen. Seehofer hatte am Sonntagabend in der ARD den Eindruck vermittelt, die Obergrenze von 200.000 Flüchtlingen pro Jahr sei für die CSU keine Koalitionsbedingung mehr. Später sagte er, er halte aber an der Forderung an sich fest.

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Kommentare zu "Özdemir kritisiert Seehofer für Äußerungen zur Obergrenze"

Insgesamt 5 Kommentare vorhanden


Kommentar von Freddie32
25.08.2017 19:01 Uhr

bessere kontrollen und auch konsequenteeres abschieben ist absolut wichtig und auch eine besser kontrollierte einwanderung das steht fest ansonsten wird es irgendwann kollabieren.

Kommentar von skazchan
22.08.2017 12:54 Uhr

Ich finde eine Obergrenze für Kriegsflüchtlinge darf nicht existieren. Doch wie sich herausgestellt hat, kommen nur die wenigsten aus Kriegszonen und fliehen wegen Wirtschaftlichen Gründen. Hier sollte klar sein, das Deutschland nicht jeden aufnehmen kann

Kommentar von moses1972
21.08.2017 16:40 Uhr

Eine Flüchtlingsobergrenze ist doch etas völlig unrealistisches. Will man den wenn die Grenze erreicht ist sagen: So ihr kommt auch in höchster Not nicht mehr rein.

Kommentar von moonraker2005
21.08.2017 14:55 Uhr

Ja, Özdemir hat da volkommen recht. Erst ist die Obergrenze für Seehofer einkriterium für die nächste Regierung, dann rudert er zurück. Der Mann weiss nicht was er will.

Kommentar von Eckhard
21.08.2017 10:10 Uhr

Und noch mehr Wahlpropaganda. Aber wie soll das alles realisiert werden und auch bezahlt werden? Streichen unsere Politiker vielleicht Ihre Diäten herunter um einen Beitrag zu leisten? Sicherlich nicht.