NRW-SPD-Chef Groschek kritisiert Parteifreunde Gabriel und Högl

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NRW-SPD-Chef Groschek kritisiert Parteifreunde Gabriel und Högl

03.09.2017 - 15:53 Uhr

NRW-SPD-Chef Groschek kritisiert Parteifreunde Gabriel und Högl NRW-SPD-Chef Groschek kritisiert Parteifreunde Gabriel und Högl Politik
über dts Nachrichtenagentur

Der Vorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD, Michael Groschek, hat scharfe Kritik an seinen beiden Parteifreunden Sigmar Gabriel und Eva Högl geübt, die sich in den vergangenen Tagen zur Frage der Fortführung der Großen Koalition nach der Bundestagswahl geäußert hatten. "Die jetzt einsetzenden Diskussionen über Fragen nach dem 24. September halte ich für völlig unangemessen. Parteifreunde, die solche Diskussionen führen, führen nichts Gutes mit der SPD im Schilde", sagte Groschek der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe).

Hintergrund ist, dass SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz stets betont, die SPD stehe nur für eine Große Koalition parat, wenn seine Partei stärkste Kraft und er Kanzler werde. Gleichwohl empfahl SPD-Fraktionsvize Högl kürzlich, nach der Wahl auch wieder als Juniorpartnerin der Union zur Verfügung zu stehen. Außenminister Gabriel wiederum erweckte Mitte der vergangenen Woche mit einer später zurechtgerückten Äußerung zur Großen Koalition den Eindruck, er glaube nicht an einen Wahlsieg der SPD. Groschek rief seine Parteifreunde nun zur Ordnung: "Wir tun gut daran, bis zum 24.9. gemeinsam für unsere Inhalte und eine starke SPD zu kämpfen. Diskussionen über Farbenspiele helfen dabei nicht."

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Kommentare zu "NRW-SPD-Chef Groschek kritisiert Parteifreunde Gabriel und Högl"

Insgesamt 4 Kommentare vorhanden


Kommentar von moses1972
03.09.2017 23:16 Uhr

Jetzt im Wahlkampf sollte die SPD doch besser geschlossenheit demonstrieren anstatt sich gegenseitig anzugreifen. So hat man keine Chance Frau Merkel im Kanzleramt abzulösen.

Kommentar von Freddie32
03.09.2017 20:45 Uhr

jetzt endlich kritik hin oder her so will die spd schauen je nach wahlergebnis nach wie vor sich irgendwie noch etablieren zu können und nicht ganz die Macht zu verlieren.

Kommentar von Eisblume2386
03.09.2017 18:17 Uhr

Es wundert mich gerade überhaupt nicht, dass die ganzen Politiker sich versuchen zur Zeit gegenseitig die Augen auszukratzen. Es geht ja hier zur Zeit darum, der Beste zu sein, damit man sich bei der Wahl behaupten kann.

Kommentar von moonraker2005
03.09.2017 17:15 Uhr

Der SPD würde es so kurz vor der Bundestagswahl besser zu Gesicht stehen wenn sie Einigkeit demonstriert. Das gegenseitige kritisieren schadet der ganzen Partei.