Neue Vorwürfe gegen Bremer BAMF-Außenstelle

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Neue Vorwürfe gegen Bremer BAMF-Außenstelle

28.05.2018 - 22:00 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Im Skandal um das Flüchtlingsamt BAMF kommen immer mehr Details ans Licht. Ein Insider der Bremer Außenstelle berichtet von gestrichenen Aus- und Fortbildungen in den Jahren 2016 und 2017 - um Asyl-Fälle noch schneller abarbeiten zu können, schreibt die "Bild" (Dienstagsausgabe). "So gab es bei uns auch Mitarbeiter, die Pass-Fälschungen erkennen sollten, aber keinerlei Ausbildung dafür bekamen. Es waren ehemalige Post- und Bahn-Mitarbeiter, die überhaupt nicht wussten, was sie da eigentlich prüfen sollten."

Und: Als die bereits aufgeflogene frühere Leiterin der Bremer Außenstelle 2017 erneut in Bremen eingesetzt wurde, soll sie bei mindestens einer weiteren Mogelei ertappt worden sein. Das Verrückte: "Die Manipulation war unnötig", berichtet der Insider. "Die betroffene Frau hätte sowieso Asyl bekommen, da ging es um Familien-Asyl." Dennoch habe die Frau die zuständige Entscheiderin "schlicht unter Druck gesetzt". Ihr eigener Zugang zum BAMF-IT-System war nämlich bereits gesperrt.

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