Munich-Re-Chef macht Druck auf Problemtochter Ergo

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Munich-Re-Chef macht Druck auf Problemtochter Ergo

30.07.2017 - 17:52 Uhr

Munich-Re-Chef macht Druck auf Problemtochter Ergo Munich-Re-Chef macht Druck auf Problemtochter Ergo Wirtschaft
über dts Nachrichtenagentur

Munich-Re-Chef Joachim Wenning macht Druck auf die Problemtochter Ergo. "Bei der Ergo könnten wir theoretisch den Fehler begehen und sagen: Wenn Ergo nicht liefert, wir zahlen immer. Das machen wir nicht, und das weiß Ergo auch", sagte Wenning der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe).

Das Kostenproblem bei dem Erstversicherer Ergo werde nun angegangen. "Wir investieren massiv, etwa in die IT, aber wir senken auch die Kosten", so Wenning. Insgesamt würden 1.800 Stellen abgebaut. Auf die Frage, ob Ergo möglicherweise bald ein neue Milliarde aus München braucht, antwortete Wenning: "Die wird nicht abgefordert werden. Ergo wird liefern." Munich Re gehörte auch zu den wichtigsten Rückversicherern des Grenfell Towers in London, bei dessen Brand mehr als 80 Menschen starben. "Bei einem derart schrecklichen Ereignis müssen natürlich die Ursachen genau aufgearbeitet werden", sagte Wenning dazu. Es sei aber im Rahmen eines sogenannten automatischen Rückversicherungsvertrages ein gesamtes Portfolio im Block übernommen worden. Eine einzelne Prüfung sei deshalb nicht erfolgt: "Bei einem solchen Vertrag, der Zehntausende von Einzelobjekten beinhaltet, erfolgt vom Rückversicherer keine Prüfung der enthaltenen Einzelrisiken." Zur Zukunft der Rückversicherung insgesamt sagte Wenning der Zeitung: "Ich bin fest davon überzeugt, dass man uns braucht. Die Volkswirtschaften der Welt wachsen, ebenso wie die Risiken im industriellen und im privaten Bereich. Heute gibt es deutlich mehr Risiken als vor 30 Jahren, und es werden künftig sehr viel mehr werden."

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Kommentare zu "Munich-Re-Chef macht Druck auf Problemtochter Ergo"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von moses1972
30.07.2017 23:59 Uhr

In dier Materie kenne ich mich überhaupt nicht aus . Also weiss ich auch nicht ws ich von diesem Bericht zu halten habe. Man kann auch nicht alles wissen.

Kommentar von GoldSaver
30.07.2017 20:14 Uhr

Irgendwie müssen die Unternehmen natürlich profitabek gehalten werden, keiner kann es sich lesten auf Dauer nur Verluste einzufahren.

Früher der später muss man etwas tun.