Mehrheit gegen Ausgrenzung der AfD-Fraktion im Bundestag

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Mehrheit gegen Ausgrenzung der AfD-Fraktion im Bundestag

27.09.2017 - 08:27 Uhr

Mehrheit gegen Ausgrenzung der AfD-Fraktion im Bundestag Mehrheit gegen Ausgrenzung der AfD-Fraktion im Bundestag Politik
über dts Nachrichtenagentur

Mit 31 Prozent ist fast jeder dritte Deutsche der Ansicht, dass sich die anderen Fraktionen im neuen Deutschen Bundestag von den 93 Abgeordneten der AfD klar abgrenzen sollten. Eine Mehrheit von 63 Prozent plädiert laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag des "Stern" allerdings dafür, die AfD-Fraktion in der parlamentarischen Arbeit genauso zu behandeln wie jede andere Fraktion auch. Dieser Auffassung sind mehrheitlich die Anhänger sämtlicher im Bundestag vertretenen Parteien, darunter mit 98 Prozent fast ausnahmslos die Anhänger der AfD. Eine knappe Mehrheit von 52 Prozent der Befragten spricht sich zudem dafür aus, dass auch die AfD-Fraktion einen Stellvertreter des Bundestagspräsidenten stellen dürfen sollte, der mit Mehrheit gewählt werden muss.

Die Geschäftsordnung des Bundestags sieht für jede Fraktion die Entsendung von mindestens einem Bundestagsvizepräsidenten oder einer -präsidentin vor. 44 Prozent der Befragten lehnen es hingegen ab, dass ein Abgeordneter der AfD ins Bundestagspräsidium gewählt wird - darunter mehrheitlich nur die Anhänger von Union (57 Prozent) und SPD (51 Prozent). Richtig finden es aber 53 Prozent der Bundesbürger, dass vor der Wahl noch die Geschäftsordnung des Bundestags geändert wurde, damit kein Abgeordneter der AfD als Alterspräsident die erste Sitzung des Bundestags eröffnet. Nach der Neuregelung wird nun nicht der an Lebensjahren älteste Abgeordnete Alterspräsident des Bundestages, sondern der dienstälteste - nämlich Wolfgang Schäuble. 34 Prozent meinen, dass die Geschäftsordnung nicht hätte geändert werden sollen. Dieser Ansicht sind mit 66 Prozent vor allem die Anhänger der AfD. 22 Prozent von ihnen finden die Änderung jedoch in Ordnung. Das Forsa-Institut befragte am 21. und 22. September 2017 im Auftrag des Magazins "Stern" 1.001 Bundesbürger.

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Kommentare zu "Mehrheit gegen Ausgrenzung der AfD-Fraktion im Bundestag"

Insgesamt 3 Kommentare vorhanden


Kommentar von skazchan
27.09.2017 18:21 Uhr

Mir ist eigentlich gleich wie die anderen Parteien AfD behandeln. Ich finde es gibt jetzt schon genug Indizien dafür das hier mit zweierlei Maß gehandhabt wird was die AfD und Medien betrifft. Das merken die Bürger und provoziert sie nur noch mehr AfD zu unterstützen

Kommentar von Eisblume2386
27.09.2017 16:26 Uhr

Tja so etwas kommt heraus, wenn man nicht vor der Wahl schon ein Ohr für seine Bürger offen hat. Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen und nun müssen sie miteinander auskommen

Kommentar von Freddie32
27.09.2017 13:34 Uhr

Ausgrenzung kann auch nicht der richtige weg sein und würde der afd nur noch mehr stimmen einbringen.es muss geschaut werden miteinander zu arbeiten und einige Punkte müssen sich die altparteien eben auch endlich mal stellen.