Medizin-Nobelpreisträgerin gegen Frauen-Quote

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Medizin-Nobelpreisträgerin gegen Frauen-Quote

08.03.2018 - 13:09 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Christiane Nüsslein-Volhard, Nobelpreisträgerin für Medizin, lehnt die Frauenquote als Mittel zur Förderung von Frauen im Berufsleben ab. "Es gibt Gründe, die dafür sprechen, aber in der Summe halte ich Quoten für unwürdig: dass man nicht in erster Linie für eine Leistung, sondern für die Zugehörigkeit zu einer Menschenklasse ausgezeichnet wird. Das will man nicht haben", sagte Nüsslein-Volhard dem Magazin der "Süddeutschen Zeitung".

Für die allgemeine Förderung von Frauen dagegen setzt sich Nüsslein-Volhard selbst sehr ein. "Als ich Direktorin bei der Max-Planck-Gesellschaft wurde, habe ich mich dafür eingesetzt, dass mehr Frauen kamen. Je mehr, desto besser, dann kommt man aus dieser Ausnahmesituation heraus." Eine starre Quote in der Wissenschaft könnte dagegen schädlich sein. "Es besteht die Gefahr, dass jetzt viele Frauen Professuren bekommen, die sonst nicht berufen worden wären. Und, dass sie nicht so gut sind wie die Männer, die berufen werden könnten. Ein Mann darf das natürlich nicht laut sagen."

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Kommentare zu "Medizin-Nobelpreisträgerin gegen Frauen-Quote"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von Kneipenchef
09.03.2018 07:45 Uhr

Endlich mal eine Frau mit gesundem Menschenverstand. Ist doch klar, dass auf vielen Posten nicht die besten sitzen weil sie keine Frau sind. Das peilen unsere Politemanzen nicht.

Kommentar von GoldSaver
08.03.2018 19:25 Uhr

Richtig so! Mann und Frau sollten wegen ihrer Leistung einen Posten erhalten und nicht, weil emand ein Mann oder eine Frau ist. Und wenn dann halt Männer da besser sind und Frauen dort, dann ist das halt so!