Linksfraktion will "Landesgruppe Ost" gründen

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Linksfraktion will "Landesgruppe Ost" gründen

07.10.2017 - 11:02 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Die Linksfraktion im Bundestag plant als eine Konsequenz aus dem Wahlergebnis der AfD in Ostdeutschland die Gründung einer "Landesgruppe Ost". Seine Partei habe einen Teil der Protestwähler nicht mehr an sich binden können, sagte Linksfraktionschef Dietmar Bartsch der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Deren Sorgen müssten ernst genommen werden.

"Ich unterstütze diejenigen, die eine Landesgruppe Ost in der Bundestagsfraktion bilden wollen", sagte Bartsch. Die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen Ost und West seien weiter groß. Er verwies etwa auf niedrigere Mindestlöhne im Osten in der Pflege. "Das heißt, Pflege und Zuneigung im Osten sind weniger wert als im Westen. Das kann einfach nicht sein." Bartsch sprach sich dafür aus, dass die Linken-Politikerin Petra Pau erneut für das Amt der Bundestagsvizepräsidentin kandidiert, welches sie seit 2006 innehat. Zum holprigen Anlauf für Sondierungsgespräche von Union, FDP und Grüne sagte er: "Die sollen jetzt gefälligst zügig eine Koalition bilden und nicht so viel schachern. Das geht vielen Menschen jetzt schon auf den Geist."

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Kommentare zu "Linksfraktion will "Landesgruppe Ost" gründen"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von GoldSaver
08.10.2017 16:30 Uhr

Man muss doch nicht immer direkt eine neue Gruppe bilden, sondern man kann die Probleme auch so angehen, wenn man denn will.

Wenn sich natürlich alle uneinig sind, eher nicht.

Kommentar von Freddie32
07.10.2017 13:22 Uhr

das hat auch gravierende gründe das die linke auch viele Bürger nicht mehr an sich binden konnte,vorallem die mehr als bedenklichen Flüchtlingsvorstellungen konnten einige menschen so nicht mehr mit tragen.