Lindner kritisiert Russlandpolitik der Bundesregierung

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Lindner kritisiert Russlandpolitik der Bundesregierung

28.08.2017 - 08:13 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

FDP-Chef Christian Lindner hat die derzeitige Russlandpolitik der Bundesregierung als "weder wirklich dialogoffen noch wirklich konsequent" kritisiert. "Bei aller Dialogbereitschaft muss jeder wissen, dass wir eine Fortsetzung der aggressiven und autoritären Politik aus dem Kreml nicht akzeptieren", sagte Lindner der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Gebe es eine andere Politik aus Moskau, dann sollten die Sanktionen Zug um Zug abgebaut werden, erklärte Lindner.

"Wenn es aber keine Veränderung nach einer Dialoginitiative gibt, dann muss man wirklich konsequent sein und auch Projekte wie die Pipeline Nord Stream 2 absagen", unterstrich der FDP-Vorsitzende. Sein Vorschlag, die Annexion der Krim als "dauerhaftes Provisorium" anzusehen, entspreche der Tradition deutscher Entspannungspolitik, Härte mit Dialogbereitschaft zu verbinden. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die völkerrechtswidrige Besetzung Nordzyperns durch die Türkei. Auch dieser Konflikt sei eingefroren worden.

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Kommentare zu "Lindner kritisiert Russlandpolitik der Bundesregierung"

Insgesamt 3 Kommentare vorhanden


Kommentar von PurpleColumbine
29.08.2017 09:25 Uhr

Was gibt es denn da schon wieder zu kritisieren? Ist doch gut, daß die Bundesrepublick mal Tacheles spricht. Müssen die Deutschen denn immer nur ducken und kriechen? Nicht nachvollziehbar.

Kommentar von moonraker2005
28.08.2017 12:44 Uhr

Herr Lindner geht es nur um die wirtschaftlichen Beziehungen zu Rußland. Die Menschenrechtsverletzungen und das illegale annektieren der Krim interessiert ihn nicht.

Kommentar von Freddie32
28.08.2017 11:49 Uhr

Hmmmmm jeder kann seine Meinung äußern jedoch sehe ich das ganz anders,Russland ist sozusagen unser nachbarland,einer der stärksten weltmächte die genauso ihre Interessen vertreten wollen wie die USA die nur mal neben bei das hundertfache merh Stützpunkte auf der erde verteilt haben.Diplomatie ist das a und o.