Lambsdorff will von Merkel andere Transatlantikpolitik

Politik


Lambsdorff will von Merkel andere Transatlantikpolitik

11.05.2018 - 21:20 Uhr

Lambsdorff will von Merkel andere Transatlantikpolitik Lambsdorff will von Merkel andere Transatlantikpolitik Politik
über dts Nachrichtenagentur

FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor einer Verschlechterung der Beziehungen zu den USA gewarnt. Nachdem Merkel US-Präsident Donald Trump auf dem Katholikentag wegen der Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran scharf kritisierte hatte, sagte Lambsdorff der "Welt", dass "berechtigte Kritik an der Politik des amerikanischen Präsidenten nicht zu einer Zerrüttung des transatlantischen Verhältnisses führen darf". Zudem warf der FDP-Fraktionsvize der Kanzlerin vor, bei ihr klafften "Reden und Handeln um Lichtjahre auseinander".

Merkel habe mit Blick auf Trump gesagt, Europa müsse sein Schicksal in die eigenen Hände nehmen, "aber Berlin wird nicht nur seiner internationalen Verantwortung nicht gerecht, sondern ein Blick auf die Etats für Verteidigung, Entwicklung und Diplomatie zeigt, dass die Kanzlerin keinerlei Anstrengungen unternimmt, diese Fehlentwicklung zu korrigieren".

Facebook Twitter Google+ Xing Linkedin

Ähnliche Artikel

Folgende Artikel aus dem Thema Politik könnten Sie auch interessieren

Jetzt kostenlos registrieren !

Verpassen Sie keine aktuellen Neuigkeiten mehr und registrieren Sie sich kostenlos zu unseren Diensten.


Neuen Kommentar schreiben

Um einen Kommentar schreiben zu können,
müssen Sie angemeldet sein.


Kommentare zu "Lambsdorff will von Merkel andere Transatlantikpolitik"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von GoldSaver
12.05.2018 16:50 Uhr

Jupp, Reden und Handeln sind bei Kanzlerin Angela Merkel definitiv zwei paar Schuhe.

Mit den Beziehungen zu den USA ist es aber auch nicht ganz einfach. Das muss man einfach auch nmal sagen, Trump kann man es nicht immer so einfach recht machen, wenn man nicht nach seiner Nase tanzt

Kommentar von giselle1506
12.05.2018 08:29 Uhr

Wie kann man nur immer einer einzelnen Person die Schuld für alle Unannehmlichkeiten vorwerfen. Man sollte der Kanzlerin auch erst einmal die Zeit einräumen ihren Worten Taten folgen zu lassen und dabei ist aber auch Einigkeit in der Politik gefragt.