Lambsdorff will Beteiligung öffentlicher Banken an Iran-Investments

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Lambsdorff will Beteiligung öffentlicher Banken an Iran-Investments

15.05.2018 - 05:00 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Der FDP-Außenexperte Alexander Graf Lambsdorff fordert von der Bundesregierung konkrete Maßnahmen zum Schutz von Banken und Unternehmen, die im Iran tätig sind und aufgrund der angekündigten US-Sanktionen um ihr USA-Geschäft fürchten. "Für viele Banken wird es schwierig, Projekte im Iran zu finanzieren, wenn sie zugleich im amerikanischen Markt tätig sind - und das sind die meisten Banken", sagte Graf Lambsdorff dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Dienstagausgaben). "Für private Kreditinstitute könnten Banken in öffentlicher Trägerschaft auf nationaler oder europäischer Ebene einspringen. Solche Häuser sind meist nicht in den USA tätig und daher vor US-Sanktionen geschützt", sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP im Bundestag.

"Zudem kann der Bund vertrauenswürdige Projekte deutscher Exporteure und Kreditinstitute im Iran mit Hermes-Bürgschaften absichern", schlug Graf Lambsdorff vor. Der iranische Zugang zum Weltmarkt sei Teil des Atom-Abkommens. "Es ist auch unsere Verpflichtung, diesen zu ermöglichen", unterstrich der FDP-Politiker.

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Kommentare zu "Lambsdorff will Beteiligung öffentlicher Banken an Iran-Investments"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von GoldSaver
15.05.2018 09:49 Uhr

Das ist wirklich eine schwierige Lage für die Banken, die sowohl im Iran, als auch in den USA tätig sind.

Ich finde das Verhalten von Donald Trump absolut nicht korrekt, jeder sollte frei entscheiden dürfen, mit wem er Geschäfte macht und mit wem nicht. Immerhin ist es ja nichts illegales.