Künftiger Ostbeauftragter stellt sich hinter Spahn

Politik Arbeitsmarkt Gesellschaft


Künftiger Ostbeauftragter stellt sich hinter Spahn

13.03.2018 - 13:07 Uhr

Künftiger Ostbeauftragter stellt sich hinter Spahn Künftiger Ostbeauftragter stellt sich hinter Spahn Politik
über dts Nachrichtenagentur

Der künftige Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte (CDU), hat sich hinter den designierten Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gestellt. Die Aussagen Spahns zu Hartz IV seien nicht völlig falsch gewesen, sagte Hirte am Dienstag im "Inforadio" des RBB. "Natürlich ist es so, dass, formal gesehen, ein Hartz-IV-Empfänger arm ist. Aber Jens Spahn hat auch recht, dass wir versuchen mit Hartz IV eben dafür zu sorgen, dass keiner völlig durchs Raster fällt. Und es ist gut, dass wir in Deutschland so einen ausgeprägten Sozialstaat haben."

Die Aussagen Spahns hätte er so nicht getroffen, sagte Hirte weiter, jedoch habe jeder seinen eigenen Politikstil. Der designierte Ostbeauftragte bezeichnete es als unrealistisch, dass die Hartz-IV-Sätze in Zukunft in hohem Maße steigen werden. Er sehe das Problem nicht allein bei Hartz-IV-Empfängern, sondern bei Geringverdienern, denen bestimmte finanzielle Zuwendungen versagt werden. Man müsse nach wie vor Wert darauf legen, "dass derjenige, der arbeitet, tatsächlich mehr hat als derjenige, der nicht arbeitet".

Facebook Twitter Google+ Xing Linkedin

Ähnliche Artikel

Folgende Artikel aus dem Thema Politik könnten Sie auch interessieren

Jetzt kostenlos registrieren !

Verpassen Sie keine aktuellen Neuigkeiten mehr und registrieren Sie sich kostenlos zu unseren Diensten.


Neuen Kommentar schreiben

Um einen Kommentar schreiben zu können,
müssen Sie angemeldet sein.


Kommentare zu "Künftiger Ostbeauftragter stellt sich hinter Spahn"

Insgesamt 3 Kommentare vorhanden


Kommentar von giselle1506
13.03.2018 18:27 Uhr

Ich würde auch sagen, dass die Geringverdiener mehr Zuwendung erfahren sollten. Leider gibt es ja nun mal bei den Hartz4-Empfängern eine Vielzahl, die einfach jede Arbeit ablehnen, weil sie einfach nicht wollen. Die, die wirklich keine Arbeit finden sind hiervon antürlich ausgenommen.

Kommentar von Eckhard
13.03.2018 14:18 Uhr

Es ist schon eine Frechheit was unsere Politiker, die eigentlich von uns gewählt wurden und für uns da sein sollten, so geäußert wird. Hat doch die Regierung den Weg bereitet das wir zu einem Niedriglohn Land geworden sind und das die Arbeit nur noch abgespeist wird.

Kommentar von Kneipenchef
13.03.2018 13:52 Uhr

Hartz4 reicht vieleicht zum überleben, aber nicht zum Leben. Würden wir nicht Milliarden für Wirtschaftsflüchtlinge, bei denen schon in ihrer Heimat das arbeiten fremd war, ausgeben, wärer genug da die eigene Bevölkerung besser zu versorgen.