Kristina Schröder für Amtszeitbegrenzung für Bundeskanzler

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Kristina Schröder für Amtszeitbegrenzung für Bundeskanzler

06.08.2017 - 04:00 Uhr

Kristina Schröder für Amtszeitbegrenzung für Bundeskanzler Kristina Schröder für Amtszeitbegrenzung für Bundeskanzler Politik
über dts Nachrichtenagentur

Die frühere Bundesfamilienministerin und scheidende Bundestagsabgeordnete Kristina Schröder (CDU) hat sich für eine gesetzliche Begrenzung der Amtszeit von Bundeskanzlern ausgesprochen: "So etwas kann ähnlich wie der Zuschnitt von Wahlkreisen immer nur mit Geltung für die übernächste Wahl entschieden werden. Für unsere nächste Bundeskanzlerin oder unseren nächsten Kanzler könnte ich mir tatsächlich vorstellen, die Amtszeit zu begrenzen", sagte Schröder der "Welt am Sonntag". "So würde auch das Dilemma für den Amtsinhaber aufgelöst, den richtigen Zeitpunkt zum Aufhören zu finden. Wenn sie beispielsweise zur Hälfte der Amtszeit ankündigen aufzuhören, gelten sie fortan als `lame duck`, und wenn sie gleich nach der Wahl aufhören, fühlt sich der Wähler zu Recht betrogen."

In dem Doppelinterview mit dem ebenfalls nicht wieder für den Bundestag kandidierenden Ole Schröder widersprach ihr Ehemann: "Ich bin gegen eine Begrenzung. Wir haben doch ganz gute Erfahrungen mit Bundeskanzlern gemacht, die lange regiert haben, auch momentan."

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Kommentare zu "Kristina Schröder für Amtszeitbegrenzung für Bundeskanzler"

Insgesamt 3 Kommentare vorhanden


Kommentar von PurpleColumbine
06.08.2017 15:32 Uhr

Ich finde diesen Vorschlag auch nicht schlecht. Läuft in Amerika genauso. Vielleicht spornt das auch an, mehr Leistung zu bringen und sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen.

Kommentar von MrTest
06.08.2017 11:29 Uhr

Ich bin da auch für eine Begrenzung der Amtszeit, wenn jemand so lange an der Macht verbleibt ist es nicht unbedingt gut, da er sich mit der Zeit Strukturen schafft die ihn mit der Zeit unverzichtbar machen.
Zwei Amtszeiten wie beim amerikanischen Präsidenten und dann ists gut.

Kommentar von Eckhard
06.08.2017 09:47 Uhr

Was soll das jetzt wieder? Hat da jemand Angst nicht gewählt zu werden und will so eine Möglichkeit schaffen gewählt zu werden? So wie es jetzt ist, ist es gut und praktisch. Also warum ändern?