Krankschreibung soll dauerhaft per Videosprechstunde m├Âglich sein

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Krankschreibung soll dauerhaft per Videosprechstunde m├Âglich sein

17.11.2020 - 00:01 Uhr

Krankschreibung soll dauerhaft per Videosprechstunde m├Âglich sein Krankschreibung soll dauerhaft per Videosprechstunde m├Âglich sein Politik
├╝ber dts Nachrichtenagentur

Besch├Ąftigte sollen dauerhaft auch au├čerhalb von Pandemie-Zeiten die M├Âglichkeit bekommen, sich in bestimmten F├Ąllen ausschlie├člich per Videosprechstunde krankschreiben zu lassen. Das sieht ein Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor, ├╝ber den die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Dienstagausgaben berichten. Danach sollen eine erstmalige Krankschreibung und eine Verl├Ąngerung auf digitalem Weg auch dann m├Âglich sein, wenn es keinerlei pers├Ânlichen Kontakt zwischen Patient und Arzt gibt.

"Insbesondere bei einfach gelagerten Erkrankungsf├Ąllen und zur Vermeidung von Infektionen ├╝ber Wartezimmer, sollte die Feststellung von Arbeitsunf├Ąhigkeit im Rahmen der Videosprechstunde auch im Rahmen einer ausschlie├člichen Fernbehandlung erfolgen k├Ânnen", hei├čt es im Referentenentwurf des "Gesetzes zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege". Darin ist vorgesehen, dass die entsprechende Richtlinie durch das h├Âchste Entscheidungsgremium der gesetzlichen Krankenversicherung, den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), angepasst werden soll. Seit Sommer gilt, dass eine Krankschreibung f├╝r maximal sieben Tage auch per Videosprechstunde m├Âglich ist. Spahn plant zudem, dass die Versicherten in der gesetzlichen Pflegeversicherung einen Anspruch auf die Erstattung von digitalen Pflege-Helfern bekommen sollen. Dabei handelt es sich um Apps, die die Betreuung von Pflegebed├╝rftigen im Heim oder zu Hause unterst├╝tzen. Denkbar w├Ąren Anwendungen f├╝r die Organisation der Pflege, f├╝r die Sturzpr├Ąvention oder das Kontinenzmanagement. M├Âglich w├Ąren auch Apps, die durch Sensoren den Zustand des zu Pflegenden ├╝berwachen oder dokumentieren. ├ähnlich wie bei digitalen Gesundheitsanwendungen soll auch hier das Bundesamt f├╝r Arzneimittel und Medizinprodukte f├╝r die Zulassung und Pr├╝fung der Apps zust├Ąndig sein.

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