Kinderschutzbund wehrt sich gegen Rechte

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Kinderschutzbund wehrt sich gegen Rechte

09.06.2018 - 10:43 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) setzt sich gegen Unterwanderungsversuche von rechts zur Wehr. Man wisse, "dass aktuell rechtspopulistische Organisationen versuchen, im Deutschen Kinderschutzbund Fuß zu fassen", heißt es in einer Resolution, die auf der jährlichen Mitgliederversammlung einstimmig verabschiedet wurde. Rechtspopulisten hätten dazu "aufgefordert, sich im DKSB als Vormünder für unbegleitete minderjährige Geflüchtete zu bewerben und ausbilden zu lassen, um in der Arbeit mit den jungen Menschen ihr Wertebild zu propagieren".

Die rechtsextreme Identitäre Bewegung Hamburg hatte beispielsweise Anfang des Jahres ihren Gefolgsleuten geraten, Flüchtlingsvormund zu werden. Ein "fachlich fundierter und zivilgesellschaftlich verankerter Kinderschutz" sei, so die Resolution, mit "rechtspopulistischen Ideologien" unvereinbar. Damit ist auch die AfD gemeint. "Wir wollen nicht, dass AfD-Funktionäre bei uns mitarbeiten", sagte DKSB-Präsident Heinz Hilgers laut "Spiegel". "Das haben wir mit diesem Beschluss deutlich zum Ausdruck gebracht."

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Kommentare zu "Kinderschutzbund wehrt sich gegen Rechte"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von GoldSaver
09.06.2018 19:34 Uhr

Zumindest kennt man die Gefahr, das ist schon einmal eine sehr effektive "Waffe" um sich dagegen zu Wehr zu setzen.

Bleibt nur zu hoffen, das man es auch schafft die "Unterwanderung" zu verhindern.