Jeder Zweite will Klagemöglichkeiten für Flüchtlinge einschränken

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Jeder Zweite will Klagemöglichkeiten für Flüchtlinge einschränken

13.05.2018 - 00:00 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Jeder zweite Deutsche will die Möglichkeiten, gegen abgelehnte Asylanträge zu klagen, einschränken. 46 Prozent der Befragten sprachen sich in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für "Bild am Sonntag" für diesen Schritt aus. 42 Prozent waren gegen eine Einschränkung.

11 Prozent waren unsicher oder machten keine Angaben. Für die Umfrage hatte Emnid am 9. Mai 500 Personen befragt. Frage: "Sollten die Möglichkeiten zum Einspruch bzw. zur Klage gegen abgelehnte Asylanträge eingeschränkt werden?" Im Rahmen des laufenden Wahlkampfes in Bayern hat die CSU das Thema angeheizt und spricht neuerdings von einer "Anti-Abschiebe-Industrie". Gemeint sind damit insbesondere Anwälte, die mit entsprechenden Gerichtsverfahren Geld verdienen. Stand Ende Februar lagen nach Angaben aus dem Bundesinnenministerium 359.390 Asyl-Klagen bei deutschen Verwaltungsgerichten, schreibt die "Bild am Sonntag".

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Kommentare zu "Jeder Zweite will Klagemöglichkeiten für Flüchtlinge einschränken"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von GoldSaver
13.05.2018 13:48 Uhr

Ich bin der Meinung, das Deutschland eh schon jede Menge Flüchtlinge aufgenommen hat und noch aufnimmt. Da wäre es sicherlich nicht schlecht, wenn die Klagemöglichkeit abgelehnter Flüchtlinge eingeschränkt würde. Es gibt ja so schon fast zu viele in Deutschland, so dass es schwer wird, alle unter zu bringen

Kommentar von Kneipenchef
13.05.2018 11:40 Uhr

Auf jeden Fall gehört die Klagemöglichkeit abgeschafft. Wieviele Leute sollen eigendlich noch entscheiden ob ein Asylgrund besteht? Auch die Anwälte müssten sich dann mal um vernünftige Arbeit kümmern.