Jan Ullrich bedauert Dopingvergehen

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Jan Ullrich bedauert Dopingvergehen

01.07.2017 - 06:00 Uhr

Jan Ullrich bedauert Dopingvergehen Jan Ullrich bedauert Dopingvergehen Sport
über dts Nachrichtenagentur

20 Jahre nach seinem Sieg bei der Tour de France hat Jan Ullrich Bedauern über seine Dopingvergehen ausgedrückt. "Zu diesem Thema kann ich nur sagen, dass ich einen Fehler gemacht habe, den ich bereue, und auch meine Strafe dafür bekommen habe", sagte Ullrich der "Welt" (Samstagausgabe). "Ich bin ein Mensch, der nach vorn schaut und der den Sport liebt und immer dahinter stehen wird".

Der deutsche Ex-Radsportstar ist gerade von seiner Schweizer Wahlheimat Scherzingen nach Mallorca gezogen - auch um Abstand zu gewinnen. "Mir geht es sehr gut. Mallorca ist natürlich ein Eldorado für den Radsport", sagte Ullrich und fügte hinzu. "Ich kann hier eigene Rad-Events ausüben und die Familie fühlt sich auch wohl. Der Umzug nach Mallorca war für uns sehr gut." Die Erinnerungen an den größten Triumph seiner Karriere sind ihm nach 20 Jahre noch sehr präsent. "Bis zur Ziellinie habe ich immer noch nicht daran geglaubt. Danach ist es wie ein Traum gewesen, Emotionen, Tränen", sagte Ullrich. Erst Wochen später habe er so richtig realisiert, was er mit seinem Tour-Sieg 1997 ausgelöst habe: einen Radsportboom in Deutschland. Ullrich: "Darauf bin ich sehr stolz."

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Kommentare zu "Jan Ullrich bedauert Dopingvergehen"

Insgesamt 9 Kommentare vorhanden


Kommentar von ruhrgebiet
02.07.2017 13:54 Uhr

Er war ein großer Radprofi wie auch Didi Thurau, leider eben nur mit diesem Thema des Doping.
Er hätte es lieber nicht machen sollen, lieber ein fairer Sportler.

Kommentar von ruhrgebiet
02.07.2017 13:39 Uhr

Er war ein großer Radprofi wie auch Didi Thurau, leider eben nur mit diesem Thema des Doping.
Er hätte es lieber nicht machen sollen, lieber ein fairer Sportler.

Kommentar von moses1972
02.07.2017 11:15 Uhr

Bedauern ist ja gut und schön er hätte es einfach nicht machen sollen. Aber zur damaligen Zeit war , glaube ich, fast jeder im Radsport gedopt. Ob es heute besser ist?

Kommentar von PurpleColumbine
02.07.2017 08:07 Uhr

Da war (und ist) Jan Ullrich nicht der einzige gewesen. Schlimm sind allerdings nur die Lügereien und das Fordern von Strafen, wenn mal einer erwischt worden ist.

Kommentar von GoldSaver
02.07.2017 06:11 Uhr

Tja, so ist das nun einmal, später ist man immer schlauer.

Fehler können ja passieren, wichtig ist halt, das man wirklich nach vorne schaut und denselben Mist nicht noch einmal baut.

Kommentar von Heisenberg
01.07.2017 19:48 Uhr

Damals haben doch (fast) alle Profiradfahrer gedopt. Das macht die Sache natürlich nicht besser. Das ganze System hat nicht gestimmt, Jan U. war nur ein prominentes Zahnrad im falschen Spiel.

Kommentar von MrTest
01.07.2017 16:20 Uhr

Er hat einen Fehler gemacht und wurde dafür verurteilt damit hat sich die Sache, wie viele genau damals gedopt waren wird man wohl nie herausfinden. Trotz des Dopings haben diese Radfahrer ja trotzdem hart trainiert und wie ich finde beachtliche Leistung vollbracht.

Kommentar von stekup
01.07.2017 13:15 Uhr

Für seine Vergehen ist Jan Ullrich ausreichend bestraft worden! Ich kann mich aber noch genau an seinen damalige Sieg erinnern, er hat damals sehr viele Leute begeistert und auch den Radsport in Deutschland neu belebt!

Kommentar von moonraker2005
01.07.2017 11:35 Uhr

Ich finde da hat Jan Ulrich damals auch einen großen Fehler gemacht. Auf der anderen Seite gab es damals so viele Radfahrer die gedopt waren. Ob es Heute besser ist?