Importe und Exporte von Lithium-Ionen-Akkus gestiegen

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Importe und Exporte von Lithium-Ionen-Akkus gestiegen

11.12.2019 - 10:28 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Lithium-Ionen-Akkumulatoren werden als Energiespeicher in Elektrofahrzeugen, Smartphones oder Akkuschraubern eingesetzt und sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Im Jahr 2018 wurden rund 202 Millionen Lithium-Ionen-Akkus im Wert von 2,4 Milliarden Euro nach Deutschland importiert, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Die Importmenge war damit fast viermal so hoch wie 2012. Damals waren es noch 55 Millionen Stück.

Eine Auswertung der Monate Januar bis September weist auf eine weitere Steigerung der Ein- und Ausfuhren im Jahr 2019 hin: So wurden in diesem Zeitraum rund 190 Millionen Lithium-Ionen-Akkus importiert und 87 Millionen exportiert, so das Statistikamt. Deutschlands Hauptlieferant ist nach wie vor die Volksrepublik China: Rund 40 Prozent, das sind 80 Millionen Lithium-Ionen-Akkus im Wert von 747 Millionen Euro, wurden 2018 aus China importiert. 83 Prozent der deutschen Importe stammen aus vier asiatischen Ländern (China, Japan, Südkorea und Singapur). Deutschland exportierte 2018 rund 97 Millionen Lithium-Ionen-Akkus im Wert von 1,1 Milliarden Euro. Damit hat sich die Exportmenge seit 2012 (27 Millionen Stück) fast vervierfacht. Hauptabnehmerland im Jahr 2018 war Ungarn (43 Millionen Stück im Wert von 74 Millionen Euro), so die Statistiker weiter. Die EU-Kommission hat in dieser Woche umfangreiche Subventionen für die Fertigung von Akkumulatoren für Elektroautos in Europa genehmigt. Neben Deutschland planen nun auch Frankreich, Belgien, Finnland, Italien, Polen und Schweden den Aufbau einer heimischen Batteriezell-Fertigung finanziell zu fördern. Im Jahr 2018 produzierten in Deutschland 20 Unternehmen (mit 20 und mehr Beschäftigten) rund 48 Millionen Lithium-Ionen-, Nickel-Cadmium-, Nickel-Metallhydrid-, Lithium-Polyer-, Nickel-Eisen- und andere elektrische Akkumulatoren im Wert von 288 Millionen Euro. Das ist eine Steigerung von 18 Prozent gegenüber 2017, verglichen mit 2012 jedoch ein Rückgang um 24 Prozent (63 Millionen Stück im Wert von 175 Millionen Euro), so das Bundesamt.

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