Hamburger Polizei: 111 verletzte Beamte und 29 Festnahmen bei G20-Protest

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Hamburger Polizei: 111 verletzte Beamte und 29 Festnahmen bei G20-Protest

07.07.2017 - 10:03 Uhr

Hamburger Polizei: 111 verletzte Beamte und 29 Festnahmen bei G20-Protest Hamburger Polizei: 111 verletzte Beamte und 29 Festnahmen bei G20-Protest Gemischtes
über dts Nachrichtenagentur

Bei den Protestaktionen gegen den G20-Gipfel in Hamburg sind am Donnerstagabend mindestens 111 Polizeibeamte verletzt worden. Außerdem kam es nach aktuellem Stand zu 29 Festnahmen und 15 Ingewahrsamnahmen, teilte die Hamburger Polizei am Freitagvormittag mit. Den Angaben zufolge hatten sich bei der Demonstration "Für eine solidarische Welt - gegen den G20-Gipfel in Hamburg" neben überwiegend friedlichen Teilnehmern rund 2.000 Personen versammelt, die sich nicht an das Vermummungsverbot hielten.

Als sie von den etwa 10.000 friedlichen Teilnehmern getrennt werden sollten, sei es "zu massivem Bewurf der eingesetzten Polizeikräfte mit Steinen und Flaschen durch den schwarzen Block und zu Angriffen mit Stangen" gekommen. Im weiteren Verlauf kam es den Polizeiangaben zufolge "in angrenzenden Straßen in den Stadtteilen St.Pauli, Altona und Sternschanze zu diversen schweren Straftaten wie Sachbeschädigungen an geparkten Pkw, Baustellen, Lichtzeichenanlagen, Banken, Geschäftshäusern und dem Amtsgericht Altona sowie zahlreichen Brandstiftungen an geparkten Pkw und zuvor auf der Straße errichteten Barrikaden". Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die Angriffe verurteilt: Die Extremisten hätten "den friedlichen Protest von über zehntausend Demonstranten missbraucht".

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Kommentare zu "Hamburger Polizei: 111 verletzte Beamte und 29 Festnahmen bei G20-Protest"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von GoldSaver
07.07.2017 16:31 Uhr

Alleine wenn sich schon so viele Personen - immerhin rund 2000 - nicht an die Regeln halten, ist das kein gutes Zeichen!
Kein Wunder also auch, das es eskalierte, wenn die Teilnehmer schon so drauf waren.

Kommentar von LucaCroszeria
07.07.2017 11:31 Uhr

Immer gibt es welche, die aus der Reihe tanzen müssen. Wieso können viele nicht friedlich ihre Meinung äußern bzw. demonstrieren?
Kann doch nicht so schwer sein, gelassen und friedlich zu bleiben!