Habeck: Druck auf Autokonzerne erhöhen

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Habeck: Druck auf Autokonzerne erhöhen

27.07.2017 - 04:00 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Der Grünen-Politiker Robert Habeck, Vize-Regierungschef und Umweltminister in Schleswig-Holstein, fordert, den Druck auf die Autokonzerne zu erhöhen. "Wenn unsere Autoindustrie mit ihren zigtausend Arbeitsplätzen eine Zukunft haben soll, dann nicht mit Benzin und Diesel", sagte Habeck der "Heilbronner Stimme" (Donnerstagausgabe). "Die sind in 15 Jahren so veraltet wie Pferdekutschen vor 60 Jahren. Das ist offensichtlich", so Habeck.

"Aber die Automobilkonzerne sind gerade so mit sich und ihren Skandalen beschäftigt, dass sie eine politische Hand brauchen, die ihnen beim Sprung in die Zukunft hilft. Wir müssen die Rahmenbedingungen schaffen: Eine klare Ansage, wo die Reise hingeht, Ausbau von E-Mobiltät, Erneuerbaren Energien, Ladeinfrastruktur. Das nicht zu tun, wäre ziemlich dumm, kurzsichtig und mutlos", sagte er weiter. "Ich halte einen Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor im Jahr 2030 für machbar und sinnvoll."

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Kommentare zu "Habeck: Druck auf Autokonzerne erhöhen"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von GoldSaver
27.07.2017 04:57 Uhr

In 15 Jahren soll Benzin und Diesel veraltet sein? Das glaube ich NICHT!
So schnell kommt die E-Mobilität nicht in fahrt, nicht in Deutschland.

Zudem sagen alle immer E-Mobilität und wo soll der ganze Strom herkommen?!?!
Das packen die erneuerbaren Energien niemals, so wie der Stand jetzt ist. Also sollte man dort lieber auch mal voran machen!