Habeck drängt auf mehr Tempo bei Regierungsbildung

Politik Parteien


Habeck drängt auf mehr Tempo bei Regierungsbildung

10.10.2017 - 11:37 Uhr

Habeck drängt auf mehr Tempo bei Regierungsbildung Habeck drängt auf mehr Tempo bei Regierungsbildung Politik
über dts Nachrichtenagentur

Der stellvertretende Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Robert Habeck (Grüne), hat erneut auf zügige Verhandlungen über eine Regierungsbildung im Bund gedrängt. "Wir haben eine geschäftsführende Regierung in Deutschland - der stärksten Volkswirtschaft der EU, deren Krise nicht überwunden ist. Das ist ein ganz schlechter Zustand", sagte Habeck am Dienstag dem TV-Sender Phoenix.

"Wir reden viel über Jamaika. Faktisch haben wir jetzt den Zustand von Belgien. Das kann nicht das letzte Wort sein. Nicht in Deutschland." Alle Mitglieder der Sondierungsgruppen über ein mögliches Jamaika-Bündnis auf Bundesebene müssten einander klarmachen, dass sie Verantwortung haben, "die größer ist als die eigene Partei", appellierte Habeck. Er selbst ist Mitglied der Sondierungsgruppe der Grünen. Zum Kompromiss zwischen der CDU und CSU beim Thema Flüchtlinge sagte der Politiker: "Die CSU hat sich am Sonntagabend wieder auf den Boden des Grundgesetzes begeben." Habeck sagte in diesem Zusammenhang: "Das Papier von CDU und CSU ist nicht Grundlage für eine Koalition."

Facebook Twitter Google+ Xing Linkedin

Ähnliche Artikel

Folgende Artikel aus dem Thema Politik könnten Sie auch interessieren

Jetzt kostenlos registrieren !

Verpassen Sie keine aktuellen Neuigkeiten mehr und registrieren Sie sich kostenlos zu unseren Diensten.


Neuen Kommentar schreiben

Um einen Kommentar schreiben zu können,
müssen Sie angemeldet sein.


Kommentare zu "Habeck drängt auf mehr Tempo bei Regierungsbildung"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von PurpleColumbine
11.10.2017 13:34 Uhr

Ich schließe mich der Meinung von Habeck an. Die Wahlen liegen schon einige Zeit zurück und die Parteien kommen nicht zu Potte. Das ist nicht schön, sondern unbefriedigend.

Kommentar von Freddie32
10.10.2017 11:50 Uhr

Es zieht sich doch länger als erwartet jedoch auch hinsichtlich der Koalition will jeder Partei natürlich die eigenen Erwartungen und Konzepte so gut es geht vertreten sehen.