Gewaltforscher rät von Räumung der Roten Flora ab

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Gewaltforscher rät von Räumung der Roten Flora ab

09.08.2017 - 13:48 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Der Gewaltforscher Jan Philipp Reemtsma hat von einer Räumung der linksautonomen Roten Flora in Hamburg in Folge der G20-Krawalle abgeraten. "Macht bitte keinen unbedachten Scheiß", sagte Reemtsma der Hamburg-Ausgabe der Wochenzeitung "Die Zeit" und appellierte damit an die Hamburger Politik. "Es ist doch dumm, jetzt zu tönen, `die Rote Flora muss weg`, wenn man nicht in der Lage ist, zu sagen, welches Problem man auf diese Weise mit welchen Mitteln lösen will."

Die Stadt dürfe nicht die Fehler wiederholen, die sie in den 1980er Jahren in der Hafenstraße im Streit um besetzte Häuser gemacht habe. "Sie wurde zu einem städtischen Problem, weil die Stadtregierung sich eine Weile dumm und unbesonnen verhielt und ein absurdes Feindbild aufbaute."

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Kommentare zu "Gewaltforscher rät von Räumung der Roten Flora ab"

Insgesamt 4 Kommentare vorhanden


Kommentar von moses1972
10.08.2017 21:03 Uhr

Ich würde die Flora auch nicht räumen, aber strenger überwachen. Räumen bringt gar nichts, dann suchen sich die Leute einen anderen Ort für ihre treffen.

Kommentar von Freddie32
10.08.2017 08:01 Uhr

ich persönlich sehe das etwas anders,die Antifa hat bis dato jedweilige Narrenfreiheit in Deutschland und da sollte auch mal hart durch gegriffen werden anstatt sich wieder mal zu ducken.

Kommentar von MrTest
09.08.2017 16:55 Uhr

Eine Schließung sollte trotzdem durchgeführt werden, damit diese Leute sehen das ihre Aktionen Konsequenzen haben, so eine Gewaltorgie wie beim G20 Gipfel darf es nicht mehr geben.

Kommentar von Spongebob
09.08.2017 16:13 Uhr

Das sehe ich genauso. Dem kann ich nur zustimmen, dass es sehr unvernünftig wäre, die rote Flora zu schließen aufgrund der Eskalation der G20 Konferenz. Dies würde zu noch mehr Eskalationen führen und währe demnach destruktiv.