Gesetzliche Krankenkassen lehnen SPD-Pläne für Honorarerhöhung ab

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Gesetzliche Krankenkassen lehnen SPD-Pläne für Honorarerhöhung ab

22.01.2018 - 12:02 Uhr

Gesetzliche Krankenkassen lehnen SPD-Pläne für Honorarerhöhung ab Gesetzliche Krankenkassen lehnen SPD-Pläne für Honorarerhöhung ab Politik
über dts Nachrichtenagentur

Die gesetzlichen Krankenkassen haben sich gegen die SPD-Pläne ausgesprochen, die Honorare für Ärzte zu erhöhen. Der Vize-Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes Johann-Magnus von Stackelberg sagte der "Bild" (Dienstag): "Wenn einheitliche Honorierung bedeutet, dass die gesetzlichen Krankenkassen mehr bezahlen und die privaten Krankenversicherungen weniger, dann lehnen wir das ab." Die gesetzlichen Krankenkassen würden 90 Prozent der Bevölkerung versorgen und im Durchschnitt 380.000 Euro an jede Arztpraxis zahlen, obwohl diese zusätzlich auch noch Privatversicherte behandelten.

"Es gibt keinen sachlichen Grund, dass die gesetzlichen Krankenkassen über die jährlichen Honorarsteigerungen hinaus noch mehr Geld an die niedergelassenen Ärzte bezahlen sollten", so von Stackelberg. Nach dem Parteitagsbeschluss am Sonntag fordert die SPD, die Angleichung der Arzthonorare für die Behandlung von gesetzlich und privat versicherten Patienten in einen Koalitionsvertrag mit der Union aufzunehmen.

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Kommentare zu "Gesetzliche Krankenkassen lehnen SPD-Pläne für Honorarerhöhung ab"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von GoldSaver
22.01.2018 19:52 Uhr

Eine Begründung von Seiten der SPD, warum und wieso sie diese Änderung haben wollen, wäre wirklich nicht schlecht. Würde mich interessieren, was genau man sich davon erhofft und womit sie es begründen.