Friedensnobelpreisträger ICAN kritisiert Bundesregierung

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Friedensnobelpreisträger ICAN kritisiert Bundesregierung

06.10.2017 - 13:29 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Der frischgebackene Friedensnobelpreisträger ICAN hat die Bundesregierung kritisiert. Deutschland müsse den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen, sagte ICAN-Deutschland-Vorstand Sascha Hach am Freitagmittag. Damit solle nicht bis zu einer neuen Regierungsbildung gewartet werden, sondern diese Forderung gehe auch an die geschäftsführende Bundesregierung.

Stattdessen habe sich Deutschland zuletzt aus dem Kampf gegen Atomwaffen sogar zurückgezogen. Die von ICAN kritisierte Bundesregierung hatte zuvor noch selbst Glückwünsche überbracht. "Die Bundesregierung unterstützt das Ziel einer Welt ohne Atomwaffen und gratuliert dem Nobelpreiskomitee zu dieser Wahl sowie der Internationalen Kampagne für die Abschaffung von Atomwaffen für die Auszeichnung", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer in der Regierungspressekonferenz. Das Nobelkomitee in Oslo hatte am Vormittag die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) als Nobelpreisträger benannt.

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Kommentare zu "Friedensnobelpreisträger ICAN kritisiert Bundesregierung"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von Freddie32
06.10.2017 14:06 Uhr

da kann man nur zustimmen und zeigt auch die zwiespältigkeit unserer Regierung und Frau Merkel.
Atomwaffen sind das gefährlichste und schlimmste Potenzial heir auf erden dagegen muss man sich immer stellen.