Familienministerin verteidigt Trennungsfamilien-Vorsto├č

Politik Familien


Familienministerin verteidigt Trennungsfamilien-Vorsto├č

17.03.2019 - 00:12 Uhr

Familienministerin verteidigt Trennungsfamilien-Vorsto├č Familienministerin verteidigt Trennungsfamilien-Vorsto├č Politik
├╝ber dts Nachrichtenagentur

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat ihren umstrittenen Vorsto├č zu einer rechtlichen Neuordnung des Sorge- Umgangs- und Unterhaltsrechts verteidigt. "Ich habe keine Angst vor Gespr├Ąchen dar├╝ber, wie man es besser machen kann. Vielleicht ist es die Quadratur des Kreises. Aber es ist offensichtlich, dass es ein riesiges gesellschaftliches Thema ist und dass wir uns darum k├╝mmern m├╝ssen", sagte Giffey der "Welt am Sonntag".

Sie habe lediglich beschrieben, dass es einen gesellschaftlichen Wandel gebe, so Giffey. "Immer mehr V├Ąter ├╝bernehmen mehr Verantwortung, entscheiden sich f├╝r Elternzeit und wollen Partnerschaftlichkeit." Das ende auch nicht unbedingt mit einer Trennung. Das Rechtssystem ber├╝cksichtige diese Ver├Ąnderungen aber oft noch nicht, so die Familienministerin. "Es folgt noch immer dem klassischen Modell: Einer betreut, der andere zahlt." Immer mehr Familien betrachteten das Modell "Gemeinsam getrennt erziehen" f├╝r sich als Weg, so Giffey weiter. "Es entspricht auch dem Wunsch der meisten Kinder, weiter eine enge Beziehung zu beiden Elternteilen zu haben. Wir machen uns Gedanken dar├╝ber, wie wir das ber├╝cksichtigen und arbeiten daran." Derzeit sei man aber noch am Anfang der ├ťberlegungen. "Wir brauchen einen Weg, der sowohl f├╝r M├╝tter als auch f├╝r V├Ąter gangbar ist. Uns geht es darum, getrennte Eltern, die gemeinsam oder allein erziehen, zu unterst├╝tzen", so Giffey. Das Wohl des Kindes m├╝sse dabei an erster Stelle stehen. "Jede Trennung ist emotional h├Âchst aufgeladen, aber auch finanziell f├╝r beide eine hohe Belastung", so Giffey. "Deshalb m├╝ssen wir sehen, wie wir in ganz unterschiedlichen Rechtsgebieten Steine aus dem Weg r├Ąumen k├Ânnen." In dem neuen sogenannten "Starke-Familien-Gesetz" werde zum Beispiel k├╝nftig geregelt, dass der Unterhaltsvorschuss nicht mehr voll auf den Kinderzuschlag angerechnet werde.

Facebook Twitter Google+ Xing Linkedin

Ähnliche Artikel

Folgende Artikel aus dem Thema Politik k├Ânnten Sie auch interessieren

Jetzt kostenlos registrieren !

Verpassen Sie keine aktuellen Neuigkeiten mehr und registrieren Sie sich kostenlos zu unseren Diensten.


Neuen Kommentar schreiben

Um einen Kommentar schreiben zu k├Ânnen,
m├╝ssen Sie angemeldet sein.


Kommentare zu "Familienministerin verteidigt Trennungsfamilien-Vorsto├č"

Es sind noch keine Kommentare zu
"Familienministerin verteidigt Trennungsfamilien-Vorsto├č"
vorhanden.