EZB-Direktorin: Deutschland hat zu viele Banken

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EZB-Direktorin: Deutschland hat zu viele Banken

30.07.2017 - 12:29 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Die Europäische Zentralbank (EZB) drängt auf eine Konsolidierung in der deutschen Finanzbranche und stimmt die Kunden auf steigende Preise für Bankdienstleistungen ein. Deutschland habe sehr viele Banken, sagte EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). "Mit rund 1.600 sind es eigentlich zu viele".

Konsolidierung sei notwendig. Die Kunden müssten sich auf steigende Preise für Bankdienstleistungen einstellen, sagte Lautenschläger, die auch stellvertretende Vorsitzende der EZB-Bankenaufsicht ist. "Auch wenn der Aufseher die Preise nicht bestimmt, sollte grundsätzlich für eine gute Dienstleistung auch ein angemessener Preis bezahlt werden. Umsonst kann sie auf Dauer nicht sein."

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Kommentare zu "EZB-Direktorin: Deutschland hat zu viele Banken"

Insgesamt 7 Kommentare vorhanden


Kommentar von ruhrgebiet
31.07.2017 19:18 Uhr

Ob Deutschland zu viele Banken hat? Das kann man so nicht beurteilen,
was vielleicht stimmt ist das durch die Eu viele Banken mit europäischem Hauptsitz eine Zweigstelle in Deutschland aufgemachet haben.

Kommentar von schnurre
31.07.2017 10:12 Uhr

Das Deutschland zu viele Banken hat, kann ich nicht verstehen. Wir haben vielleicht eine ganze Menge, aber das ist doch nicht schlecht! Konkurrenz belebt das Geschäft.

Kommentar von moses1972
30.07.2017 23:54 Uhr

Ich bin auch der Meinung das wir in Deutschland viel zu viele Banken haben. Weniger Banken aber dafür ein besseres Filialnetz wäre für den Verbraucher von Vorteil.

Kommentar von Holly003120
30.07.2017 22:58 Uhr

Das würde ich aber so nicht sagen.
Selbst in Frankfurt gibts nicht zu viele Banken.
Auch zum Beispuel haben manche Banken ein viel zu kleines Filialnetz.
Gerade im ländlichen Raum, da müssen Leute weit zum nächsten Automaten fahren oder im Supermarkt Geld abheben mit der 20 Euro Einkaufspolitik.
Und manche Banken entlassen schon wieder viele Mitabeiter.
Siehe die Santander Consumer Bank, die gibt es nur in grösseren Städten.

Kommentar von GoldSaver
30.07.2017 20:32 Uhr

Zu viele Bannken? Etwa auch zu viele Ärzte? Oder zu viele IT-Techniker? Seit wann gibt es "zu viel"?

Umsonst war es auvh noch nie!?! Also so wie sie das sagt ist "gut = teuer"?! Das kann doch nicht wahr sein!

Kommentar von Spongebob
30.07.2017 18:05 Uhr

Und der Ottonormalverbraucher hat diese Gegebenheit mal wieder einfach hinzunehmen. ,,Umsonst kann diese Dienstleistung auf Dauer nicht sein" ist ja mal eine dreiste "Trostspendende" Aussage.

Kommentar von MrTest
30.07.2017 15:50 Uhr

Die EZB soll uns nicht sagen was wir hier zu tun haben, sondern sich lieber um ihre Aufgaben kümmern. Im übrigen wäre es langsam an der Zeit den Leitzins mal zu erhöhen damit die Zinsen steigen und wir vernünftig fürs Alter vorsorgen können.