EU unterzeichnet Freihandelsabkommen mit Japan

Politik Japan


EU unterzeichnet Freihandelsabkommen mit Japan

17.07.2018 - 11:38 Uhr

EU unterzeichnet Freihandelsabkommen mit Japan EU unterzeichnet Freihandelsabkommen mit Japan Politik
über dts Nachrichtenagentur

Die EU und Japan haben am Dienstag ein Freihandelsabkommen auf den Weg gebracht. EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und EU-Ratspräsident Donald Tusk unterzeichneten das Abkommen gemeinsam mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe am Abend (Ortszeit) in Tokio. Mit der Vereinbarung sollen ab 2019 rund 99 Prozent der Zölle mit Japan wegfallen.

Die Zustimmung des Europaparlaments für das bisher größte bilaterale Handelsabkommen der EU steht noch aus. Die EU-Kommission erwartet von dem Abkommen einen Anstieg der Exporte um bis zu 24 Prozent, im Bereich der verarbeiteten Lebensmittel sogar von bis zu 180 Prozent. Japan erkennt dabei auch 200 der über 1.000 regionalen Produktbezeichnungen an, sodass beispielsweise Parmesan weiterhin nur in Italien hergestellt werden darf. Kommunen sollen nicht zur Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen gezwungen werden können. Ein "Strategisches Partnerschaftsabkommen" soll das Freihandelsabkommen ergänzen, benötigt jedoch noch die Zustimmung nationaler Parlamente. Japan war 2017 mit einem Handelsvolumen von 129 Milliarden Euro trotz hoher Handelshürden der sechstgrößte Handelspartner der EU.

Facebook Twitter Google+ Xing Linkedin

Ähnliche Artikel

Folgende Artikel aus dem Thema Politik könnten Sie auch interessieren

Jetzt kostenlos registrieren !

Verpassen Sie keine aktuellen Neuigkeiten mehr und registrieren Sie sich kostenlos zu unseren Diensten.


Neuen Kommentar schreiben

Um einen Kommentar schreiben zu können,
müssen Sie angemeldet sein.


Kommentare zu "EU unterzeichnet Freihandelsabkommen mit Japan"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von GoldSaver
17.07.2018 12:53 Uhr

So wie ich das mitbekommen habe, ist es im Grunde das, was man auch schon mit den USA machen wollte, was aber mit Trump halt nicht ging. Daher nun ohne Trump. Kritiker gibt es natürlich auch und natürlich werden alle Befürchtungen zurückgewiesen.
Was nun am Ende passiert wird sich nun halt zeigen, nur dann ist es zu spät^^