EU-Regierungschefs wollen Westbalkan st√§rkere Unterst√ľtzung zusagen

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EU-Regierungschefs wollen Westbalkan st√§rkere Unterst√ľtzung zusagen

16.05.2018 - 01:00 Uhr

EU-Regierungschefs wollen Westbalkan st√§rkere Unterst√ľtzung zusagen EU-Regierungschefs wollen Westbalkan st√§rkere Unterst√ľtzung zusagen Politik
√ľber dts Nachrichtenagentur

Die EU will ihr finanzielles und politisches Engagement in den sechs Staaten des Westbalkans deutlich verst√§rken und damit die l√§ngerfristige Aussicht dieser Staaten auf eine EU-Mitgliedschaft unterstreichen. Eine entsprechende Zusage wollen die Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten am Donnerstag bei einem EU-Westbalkan-Gipfel in Sofia beschlie√üen, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben) unter Berufung auf den Entwurf der "Sofia-Erkl√§rung" berichten. Das Dokument vermeidet demnach direkte Aussagen zu einem Beitrittsdatum f√ľr Serbien und Montenegro und dem Start von Beitrittsverhandlungen mit Albanien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und Kosovo.

Doch hei√üt es in allgemeiner Form, die EU "bekr√§ftigt die eindeutige Unterst√ľtzung f√ľr die europ√§ische Perspektive des West-Balkan". Die EU sei "entschlossen, ihr Engagement zur Unterst√ľtzung des politischen, wirtschaftlichen und sozialen Wandels in der Region zu verst√§rken und zu intensivieren." Zugesagt werden in einer angeh√§ngten "Sofia Priorit√§ten Agenda" unter anderem bedeutsame Zusch√ľsse der EU f√ľr ein neues Paket von Verbindungs-Projekten, etwa f√ľr wichtige Autobahn-Vorhaben, die Ausweitung der EU-Energieunion auf die sechs Staaten, verst√§rkte Hilfen f√ľr private Investitionen oder die Verdopplung der Gelder f√ľr das EU-Erasmus-Programm in der Region. Die EU k√ľndigt auch an, die Roaming-Geb√ľhren f√ľr Mobilfunkgespr√§che zwischen der EU und dem Westbalkan sollten reduziert werden; ein Fahrplan daf√ľr werde Teil einer "Digitalen Agenda" f√ľr den Westbalkan. Es solle "ein dichtes Netz von Verbindungen und Chancen innerhalb der Region und mit der EU gekn√ľpft werden, um die B√ľrger und die Wirtschaft st√§rker zusammenzubringen", hei√üt es in der Erkl√§rung. Die EU-Regierungschefs sagen darin auch zus√§tzliche Unterst√ľtzung f√ľr Rechtsstaats-Reformen und den Kampf gegen Korruption und Kriminalit√§t zu, unter anderem durch Beratungs-Missionen.

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Kommentare zu "EU-Regierungschefs wollen Westbalkan st√§rkere Unterst√ľtzung zusagen"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von GoldSaver
16.05.2018 12:34 Uhr

Solange die Finanzielle Unterst√ľtzung wirklich sinnvoll eingesetzt wird und auch die Verteilung auf alle EU Staaten gerecht erfolgt, ist es durchaus eine sinnvolle Sache.