Ermittlungen zu Fake News über Künast eingestellt

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Ermittlungen zu Fake News über Künast eingestellt

02.09.2017 - 10:29 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen den mutmaßlichen Urheber von Fake News über Renate Künast (Grüne) vorläufig eingestellt. Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Der Facebook-Post hatte ein Foto der Grünen-Politikerin mit einem falschen Zitat gezeigt, in dem sie nach einem Mord in Freiburg vermeintlich Verständnis für den mutmaßlichen Täter, einen "traumatisierten Flüchtling", zeigte.

Die Berliner Staatsanwälte schrieben Künast nun, sie hielten den Schweizer Rechtspopulisten, auf dessen Facebook-Seite das Bild aufgetaucht war, für den "Urheber". Die Einstellung des Verfahrens begründeten sie damit, dass es sich "lediglich um ein Äußerungsdelikt" handle und für den Beschuldigten "kein Aufenthaltsort im Bundesgebiet" bekannt sei. Künast, die kommende Woche ihr Buch zum Thema vorstellen will, kritisierte die Entscheidung als "unangemessen" und schrieb an die Staatsanwälte: "Ich frage mich nun, wie konkret Sie recherchiert haben." Der Schweizer soll offenbar regelmäßig bei Anti-Merkel-Demos in Berlin auftreten.

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Kommentare zu "Ermittlungen zu Fake News über Künast eingestellt"

Insgesamt 3 Kommentare vorhanden


Kommentar von Freddie32
03.09.2017 02:08 Uhr

Man kann es auch übertreiben und ich finde gut das diese Ermittlungen eingestellt wurden,das ist auch richtig so.
man kann nur hoffen das es auch so bleibt Meinungen zu haben.

Kommentar von Holly003120
02.09.2017 20:36 Uhr

Frau Künast ist eine sehr forsche Frau und nimmt kein Blatt vor dem Mund.
Sie sagt ihre Meinung und lässt sich nicht alles gefallen.
Diese Frau ist vor allem Männen unheimlich.
Ja, sie kann denen auch den Marsch blasen.
Das ist bei den Herren unerwünscht.
So ungefähr wirds wohl gewesen sein.

Kommentar von moses1972
02.09.2017 15:20 Uhr

Wenn man als Staat und Justiz wirklich gegen Fake News vorgehen will dann ist es eun Unding das die Staatsanwaltschaft nicht im Fall von Frau Künast ermittelt.