Entspannungssignale im US-deutschen Handelsstreit

Wirtschaft


Entspannungssignale im US-deutschen Handelsstreit

30.09.2017 - 10:05 Uhr

Entspannungssignale im US-deutschen Handelsstreit Entspannungssignale im US-deutschen Handelsstreit Wirtschaft
über dts Nachrichtenagentur

Im Streit über Handelsüberschüsse gibt es offenbar eine Annäherung zwischen Washington und Berlin. Im November soll eine OECD-Ministerkonferenz stattfinden, auf der beide Länder über den Handelsüberschuss deutscher Stahlfirmen in den USA sowie über die von China verursachte Stahlschwemme beraten wollen, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Das Treffen, welches vermutlich in Berlin stattfinden wird, kommt demnach auf Vermittlung von Matthias Machnig (SPD), Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, zustande.

Vergangene Woche führte Machnig in Washington Gespräche, bei denen Vertreter des US-Handelsministeriums signalisierten, einen umstrittenen Bericht zurückzustellen, den US-Präsident Donald Trump über deutsche Stahlexporte in die USA angefordert hatte. Die Bundesregierung fürchtet, dass darin Strafzölle gegen deutsche Firmen gefordert werden. "Wir haben der amerikanischen Seite verdeutlicht, dass wir beim Thema Stahl enger zusammenarbeiten müssen", sagte Machnig dem Nachrichtenmagazin. Die US-Vertreter hätten sich auch an der von ihm ins Leben gerufenen deutsch-französischen Investitionskontroll-Initiative interessiert gezeigt. Sie soll bei Firmenaufkäufen für strengere staatliche Aufsicht sorgen.

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Kommentare zu "Entspannungssignale im US-deutschen Handelsstreit"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von Irmipe
01.10.2017 16:04 Uhr

Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte.

Kommentar von Freddie32
30.09.2017 11:12 Uhr

Wenn sich in der Hinsicht etwas tun würde bei gesprächen auch in hinsicht der Stahlindustrie wäre das ein erstes gute Zeichen und sicherlich wieder eine Entspannung in der Industrie.