Eier-Skandal: Schmidt kritisiert Krisenmanagement der Nachbarländer

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Eier-Skandal: Schmidt kritisiert Krisenmanagement der Nachbarländer

08.08.2017 - 07:53 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat das Krisenmanagement der Niederlande und Belgiens im Fipronil-Skandal kritisiert. "Die Geschwindigkeit und der Umfang der Informationen seitens Belgien und der Niederlande ist zu optimieren", sagte der CSU-Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstagsausgabe). In Telefonaten mit seinen Amtskollegen aus den Beneluxstaaten habe er am Montag "unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass ich schnelle Informationen und Transparenz erwarte", so Schmidt.

Auf seine Initiative hin würden nun Verbindungsbeamte in die jeweiligen Behörden der Länder entsandt. "Wir wissen heute, der Informationsfluss zwischen den EU-Staaten muss besser werden", sagte der CSU-Politiker. Zuvor war bekannt geworden, dass Belgien bereits Anfang Juni vom Fipronil-Verdacht wusste, aber erst am 20. Juli EU-weit gewarnt hatte. Schmidt wies unterdessen Kritik von Grünen-Politikern an seinem Krisenmanagement zurück. Er könne darin keine Substanz erkennen, sagte der Bundesminister der Zeitung. "Mit der Lebensmittelsicherheit und den Sorgen der Verbraucher sollte man allerdings keinen Wahlkampf machen." Zuvor hatte unter anderem Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer (Grüne) dem CSU-Politiker Versagen vorgeworfen. Die Forderung nach einer Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Eier sei im Zusammenhang mit dem Fipronil-Skandal "nicht nachvollziehbar", so Schmidt. "Die Hersteller sind bereits verpflichtet, die Rückverfolgbarkeit der Chargen zu gewährleisten." Deswegen sei es am Freitag bereits zu ersten Rückrufen von eihaltigen Produkten gekommen, sagte der Minister.

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Kommentare zu "Eier-Skandal: Schmidt kritisiert Krisenmanagement der Nachbarländer"

Insgesamt 4 Kommentare vorhanden


Kommentar von GoldSaver
09.08.2017 12:07 Uhr

Im Nachhinein zu kritisieren ist natürlich immer einfacher, als es im Ernstfall wirklich auch selbst besser zu machen.

Aber Recht hat er natürlich, mn hätte besser und schneller kommunizieren müssen.

Kommentar von moonraker2005
08.08.2017 16:32 Uhr

Herr Schmidt CSU sollte sich selber mal fragen was in seinem Zuständigkeitsbereich falsch gelaufen ist. Irgendwie sind die vergifteten Eier doch unkontrolliert in unser Land gekommen.

Kommentar von moses1972
08.08.2017 14:39 Uhr

Werden wir von CSU und CDU Ministern nur noch verarscht. Sie schieben die Verantwortung immer nur auf andere. Merkt das den keiner. Die UNION muss abgewählt werden endlich.

Kommentar von Freddie32
08.08.2017 08:25 Uhr

Hinsichtlich dessen muss die Kriesenabteilung im gesamten land natürlich besser arbeiten und zielorientierter und schnellstmöglich und effektiv handeln zu können.
da gibt es noch einige lücken die aufgearbeitet werden müssen.