Drogenbeauftragte fürchtet Internetabhängigkeit von Kindern

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Drogenbeauftragte fürchtet Internetabhängigkeit von Kindern

28.05.2017 - 01:00 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Anlässlich einer neuen Studie des Bundesgesundheitsministeriums über Medienkonsum von Kindern hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), vor Internetsucht von Kindern gewarnt. "Kinder, die zu früh in der virtuellen Welt allein gelassen werden, können gesundheitlich Schaden nehmen", sagte Mortler den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Manche werden hyperaktiv oder aggressiv, und es kann sich sogar eine Internetabhängigkeit entwickeln", erklärte die Drogenbeauftragte.

Entscheidend seien die Eltern, so Mortler. "Sie müssen Medienkompetenz vorleben und Kinder auf dem Weg in die digitale Welt begleiten." Man müsse aufpassen, so Mortler weiter, vor lauter Begeisterung nicht für die Schattenseiten der Digitalisierung blind zu sein. Ersten Ergebnissen der "BLIKK-Medienstudie 2017" zufolge zeigen sich Zusammenhänge bei Lese-, Rechtschreibe- und Aufmerksamkeitsschwäche, Aggressivität sowie Schlafstörungen und einer fehlenden Kompetenz im Umgang mit digitalen Medien. Dies ist insbesondere bei Kindern zwischen acht und 14 Jahren der Fall. Zudem spielen bereits 75 Prozent der Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren bereits täglich 30 Minuten mit Smartphones. Als eines der neuen Ergebnisse hebt die Studie hervor, dass es einen negativen Einfluss auf die Entwicklung des Säuglings hat, wenn die Mutter während der Betreuung digitale Medien, etwa ihr Smartphone, nutzt: von "Fütter- und Einschlafstörung" berichtet die Studie, ohne jedoch bisher genaue Zahlen zu nennen. Für die Untersuchung wurden knapp 6000 Eltern und deren Kinder zum Umgang mit digitalen Medien befragt.

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Kommentare zu "Drogenbeauftragte fürchtet Internetabhängigkeit von Kindern"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von Freddie32
28.05.2017 12:20 Uhr

Das sehe ich allerdings auch als eins ehr großes Problem an.

Damals spielten kinder draußen,erfreuten sich der Sonne,der Natur,spielten im Dreck.

Heut zu tage fehlt ihnen mehr und mehr der Blick für all das,sie blicken nur auf ihr smartphone oder internet.

das kann man als Sucht bezeichnen und ist eine traurige entwicklung

Kommentar von Heisenberg
28.05.2017 02:13 Uhr

Vielleicht sollten auch die deutschen Politiker mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn ich mir eine Übertragung im Bundestag ansehe, ist dort der überwiegende Teil der Abgeordneten ja praktisch pausenlos mit ihrem Smartphone beschäftigt.