Dreyer nimmt Schröder wegen Russland-Engagement in Schutz

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Dreyer nimmt Schröder wegen Russland-Engagement in Schutz

02.10.2017 - 00:00 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer ist Befürchtungen entgegengetreten, das Engagement von Altkanzler Gerhard Schröder (beide SPD) schade den Sozialdemokraten. "Das ist seine persönliche Entscheidung. Ich würde das anders machen als Gerhard Schröder", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

"Aber ich glaube nicht, dass seine neue Aufgabe in Russland die Wahlchancen der SPD beeinträchtigt." Als Grund für die Niederlage der SPD bei der Bundestagswahl nannte Dreyer ein "Glaubwürdigkeitsproblem" im Wahlkampf. Die Sozialdemokraten seien stark verbunden worden mit der großen Koalition, von der viele Menschen frustriert seien. Die SPD habe nicht deutlich genug vermittelt, dass sie "für einen anderen, für ihren eigenen Kurs" stehe. Den Kanzlerkandidaten Martin Schulz wollte die Ministerpräsidentin dafür allerdings nicht verantwortlich machen. Die SPD sei "insgesamt nicht durchgedrungen".

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Kommentare zu "Dreyer nimmt Schröder wegen Russland-Engagement in Schutz"

Insgesamt 4 Kommentare vorhanden


Kommentar von GoldSaver
02.10.2017 16:14 Uhr

Ich glaube auch nicht, das dies nun der SPD noch weiter schaden wird. Kann mich zwar täuschen, aber dennoch.

Das Problem der SPD ist einfach, das viele es ihr nicht zutrauen, obwohl man jedem neuen Kanzler/in irgendwann eine Chance geben muss, sonst ändert sich nie etwas.

Kommentar von PurpleColumbine
02.10.2017 12:06 Uhr

Ach Schröder, so wie Du die Wähler der SPD damals verraten und verkauft hast, und jetzt das. Was soll das mit Rußland? Die reine Profilierungssucht im Alter?

Kommentar von CgoL81
02.10.2017 09:45 Uhr

Nun ja, wenn Russland sich einen deutschen Ex-Kanzler kaufen kann, dann kann man sich nur an den Kopf fassen. Ist ja nicht so, dass gegen Rosneft keine Sanktionen vorliegen würden. Dort wird das Geld für Waffen "erarbeitet", die dann in Syrien und Ukraine verwendet werden. Ein lupenreiner Demokrat der Schröder...

Kommentar von Freddie32
02.10.2017 01:00 Uhr

Ich finde allgemein all das etwas übertrieben und es ist herrn schröders private entscheidung und wo er zukünftig arbeiten möchte wie ich finde,man bauscht das sehr hoch.