DGB will mehr Mindestlohn-Kontrolleure

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DGB will mehr Mindestlohn-Kontrolleure

21.09.2017 - 12:56 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Die Gewerkschaften fordern mehr Planstellen bei der "Finanzkontrolle Schwarzarbeit" (FKS), um die Einhaltung des Mindestlohns stärker zu überprüfen. "Dass allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 2.433 Ermittlungsverfahren eingeleitet worden sind, weil der Mindestlohn nicht gezahlt wurde, zeigt: Wo nicht kontrolliert wird, steigt die Gefahr, dass Beschäftigte um ihren Lohn geprellt werden", sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell der "Saarbrücker Zeitung" (Freitagsausgabe). Die FKS müsse ihre Arbeit verstärken, "um die schwarzen Schafe unter den Arbeitgebern zu erwischen".

Nötig sei eine Aufstockung der Planstellen auf 10.000, so Körzell. Gegenwärtig sind es rund 7.200. "Wichtig ist vor allem, dass die FKS personell in die Lage versetzt wird, wieder Streifenfahrten durchzuführen für spontane Prüfungen etwa in kleineren Gastronomie-Unternehmen und im Einzelhandel." Auch die Kontrollen der Branchenmindestlöhne etwa auf Baustellen dürften nicht vernachlässigt werden, sagte Körzell.

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Kommentare zu "DGB will mehr Mindestlohn-Kontrolleure"

Insgesamt 4 Kommentare vorhanden


Kommentar von moses1972
22.09.2017 12:24 Uhr

Wenn es so viele Verstösse gegen den Mindestlohn gibt dann müssen selbsverständlich mehr Kontrolleuer eingestellt werden. Ansonsten wird weiter gemogelt.

Kommentar von PurpleColumbine
22.09.2017 08:32 Uhr

Richtig. Die Mindestlöhne müssen kontrolliert werden. Es gibt genug Unternehmen, die sich nicht daran halten und nach einer angeblichen Lücke im Gesetz suchen.

Kommentar von skazchan
21.09.2017 19:28 Uhr

Das es so rückständig gehandhabt wird hätte ich nicht erwartet. Ich habe angenommen jeder der nicht mindestes Mindestlohn zahlt würde automatisch eine Straftat begehen, dem scheint wohl nicht der Fall zu sein

Kommentar von MrTest
21.09.2017 17:48 Uhr

Das wäre in der Tat wichtig, es muss umfangreich kontrolliert werden um Verstöße zügig feststellen zu können, wer nicht den Mindestlohn bezahlt der muss bestraft werden.