DFS-Lotsen verteidigen ihre Frührente

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DFS-Lotsen verteidigen ihre Frührente

04.05.2018 - 18:00 Uhr

DFS-Lotsen verteidigen ihre Frührente DFS-Lotsen verteidigen ihre Frührente Wirtschaft
über dts Nachrichtenagentur

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt haben sich die Geschäftsführung der Deutschen Flugsicherung (DFS) und die hauseigene Gewerkschaft GdF im April auf eine neue Tarifvereinbarung für die 2.000 Lotsen des bundeseigenen Unternehmens geeinigt. Demnach können die Luftraumüberwacher weiterhin bereits mit 55 Jahren den aktiven Dienst quittieren und acht Jahre lang 70 Prozent ihres bisherigen Bruttoeinkommens kassieren, wie der Spiegel berichtet. "Ab diesem Alter lassen die kognitiven Fähigkeiten einfach nach und können nur zum Teil durch die gesammelte Erfahrung kompensiert werden", rechtfertigt GdF-Tarifexperte Markus Siebers die Bezüge.

Bleibt ein Mitarbeiter freiwillig bis 57 Jahre, reicht das Geld sogar bis 65 Jahre. Wer früher aufhören will, muss Abschläge in Kauf nehmen. Auch das Unternehmen profitiert von der Regelung. Bislang mussten die Lotsen ihren Arbeitgeber nur sechs Monate vorher informieren, wenn sie in die Übergangsversorgung wechseln wollten. Für ab 1970 Geborene gilt künftig eine Ankündigungsfrist von drei Jahren. Das verschafft der DFS mehr Planungssicherheit.

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Kommentare zu "DFS-Lotsen verteidigen ihre Frührente"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von GoldSaver
04.05.2018 20:21 Uhr

Klar, es erscheint zwar in erster Linie ungerecht, aber im Grunde kommt es ja der Sixcherheit zu gute, denn eines ist klar, mit dem Alter ist man nicht mehr so fit und Aufnahmefähig.