Demos für Seenotrettung in zahlreichen Städten

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Demos für Seenotrettung in zahlreichen Städten

07.07.2018 - 13:55 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

In zahlreichen Städten in Deutschland sind am Samstag Menschen auf die Straße gegangen, um für die Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer zu demonstrieren. Das Bündnis "Seebrücke" hatte dazu aufgerufen. In zum Teil orangefarbener Kleidung wurden Parolen wie "Seenotrettung ist kein Verbrechen" skandiert, auf Plakaten waren Sprüche wie "Seebrücke statt Seehofer" oder "Ferries not Frontex" zu lesen.

Größere Veranstaltungen waren unter anderem in Berlin, München, Hamburg, Leipzig, Hannover, Bremen und Frankfurt angekündigt, aber auch in Universitätsstädten wie Tübingen oder Halle (Saale) sowie auf Malta, vor einem Gerichtsgebäude. Auf dem spontanen Protestzug in Halle (Saale) mit etwa 50 Teilnehmern waren von Passanten auch kritische Rufe wie "Schlepper seid ihr" zu hören. Aus anderen Städten wurden deutlich höhere Teilnehmerzahlen vermeldet, in Berlin hatten sich zum Start der Aktion um 13 Uhr mehrere Hundert Menschen am Roten Rathaus im Bezirk Mitte versammelt, darunter die Linken-Abgeordnete Gesine Lötzsch. In Bremen wurde die Seebrücke-Demonstration mit Protest gegen die AfD verbunden. Die Aktion war unter anderem von der Linkspartei und vom Verein "Pro Asyl" unterstützt worden.

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Kommentare zu "Demos für Seenotrettung in zahlreichen Städten"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von moon-devil
07.07.2018 22:02 Uhr

ja, Seenotrettung ist an und für sich schon in Ordnung, die Gerettenten müssten aber im Nächstgelegenen Anrainerstaat abgeliefert werden und nicht hunderte von Meilen an die Europäische Küste. Das Letztere ist für mich Schleusungshilfe und nichts anderes. Seenotrettung ist unmittelbare Aufnahme und Verbringung an die nächstgelegene Küste.