De Maizière: AfD-Beobachtung durch Verfassungsschutz rückt nicht näher

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De Maizière: AfD-Beobachtung durch Verfassungsschutz rückt nicht näher

13.10.2017 - 17:00 Uhr

De Maizière: AfD-Beobachtung durch Verfassungsschutz rückt nicht näher De Maizière: AfD-Beobachtung durch Verfassungsschutz rückt nicht näher Politik
über dts Nachrichtenagentur

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sieht derzeit eine Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz nicht näherrücken. Beobachtet werde, wenn Rechtsextremisten Einfluss auf die AfD gewinnen wollten: "Aber die Voraussetzungen, um die AfD als Ganzes zu beobachten, sehe ich derzeit nicht", sagte de Maizière der F.A.Z. (Samstag). Er warnte davor, die Partei in eine "Opferrolle" zu drängen, von der sie am meisten profitiere.

De Maizière glaubt nicht, dass alle Wähler der AfD diese Partei gewählt haben, weil sie eine rechte Gesinnung haben. Ein Teil der Führung und der Wähler der AfD seien "zum Teil hart rechts, zum Teil aber schlicht von der Sehnsucht nach einfachen Antworten auf komplizierte Fragen getrieben", sagte der CDU-Politiker. Es gebe die Sehnsucht nach Geborgenheit und Überschaubarkeit und Protest dagegen, nicht gehört zu werden. "Das ist dann aber nicht eine rechte Position", sagte de Maizière und fügte hinzu: "Das Gefühl, im ländlichen Raum abgehängt zu sein, ist keine rechte Position."

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Kommentare zu "De Maizière: AfD-Beobachtung durch Verfassungsschutz rückt nicht näher"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von Freddie32
13.10.2017 17:30 Uhr

Das zeigt das es derzeit auch nicht wirklich Rechtsbrüche gibt hinsichtlich der AFD wie viele doch behauptet haben.
ich bin kein FAN der AFD aber man sollte daraus lernen und auch Dialoge führen mit Parteien die man nicht mag.