Bildungsministerin verteidigt "Nationalen Bildungsrat"

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Bildungsministerin verteidigt "Nationalen Bildungsrat"

26.05.2018 - 08:23 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat die Kritik von Länderkollegen am "Nationalen Bildungsrat" zurückgewiesen. Das berichtet der "Spiegel". Einige Kultusminister hatten Karliczeks Vorschläge, ein Gremium ähnlich dem Wissenschaftsrat aufzubauen, mit Formulierungen wie "bürokratische Nebenregierung fern der Schulwirklichkeit" abgetan.

Sie fürchten, dass der Bund den Rat nutzen könnte, um sich in die Bildungspolitik der Länder einzumischen. Nach dem Willen Karliczeks soll der Nationale Bildungsrat Vorschläge erarbeiten, wie die Qualität der Schulbildung zwischen den Ländern angeglichen und transparenter gemacht werden kann. Familien sollten bei Umzügen in ein anderes Bundesland "nicht mehr darüber nachdenken müssen, ob der Schulabschluss dann noch den gleichen Wert hat", so Karliczek. Sie wolle den Bildungsrat gemeinsam mit den Ländern aufstellen. "Klar hat der Bund auch eigene Vorstellungen, wie ein Nationaler Rat aussehen sollte", sagte die Bildungsministerin. Schließlich gehe es um Impulse für gute Bildung in ganz Deutschland. "Das sollte niemanden überraschen, eher inspirieren." Ab nächster Woche reist die Ministerin zu ihren Länderkollegen, auch, um ihr Konzept zu erklären. Sie möchte mit ihnen "an einem Strang ziehen".

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Kommentare zu "Bildungsministerin verteidigt "Nationalen Bildungsrat""

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von Kneipenchef
27.05.2018 10:25 Uhr

Wie das geregelt wird ist doch vollkommen egal. Fakt ist, dass wir hier in Deutschland eine Schulbildung haben die unterirdisch schlecht ist.
Da muss etwas unternommen werden.