Berlins Regierender Bürgermeister verteidigt Neutralitätsgesetz

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Berlins Regierender Bürgermeister verteidigt Neutralitätsgesetz

05.07.2017 - 13:26 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), verteidigt das Neutralitätsgesetz, das in seinem Bundesland gilt. "Mich selbst wundert die Heftigkeit, mit der die Frage, ob wir so ein Gesetz brauchen, auch in Berlin gelegentlich noch diskutiert wird", so Müller in einem Gastbeitrag für die "Zeit"-Beilage "Christ & Welt". Zwar mache er persönlich keinen Hehl daraus, dass ihm seine evangelische Religion wichtig sei.

Dennoch: "Religion ist für mich Privatsache." Müller führte ein Beispiel an: Wenn eine Lehrerin in einer Klasse mit hohem Migrationsanteil sichtbar ein christliches Kreuz zeige, so könne dies zu Konflikten führen. Diese könnten den Lehr- und Lernauftrag in den Hintergrund stellen und das Verhältnis auf das Religiöse reduzieren. Das Berliner Neutralitätsgesetz regelt seit 2005 den Umgang mit religiösen Symbolen, etwa für Lehrer oder Richter.

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Kommentare zu "Berlins Regierender Bürgermeister verteidigt Neutralitätsgesetz"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von moonraker2005
05.07.2017 20:06 Uhr

Ich muss Müller da recht geben. Man sollte in zB Schulen neutral sein was die Religion angeht. Ich kann die Kritik an dem Berliner vorhaben auch garnicht verstehen.

Kommentar von Senator67
05.07.2017 13:55 Uhr

Ein gutes Gesetz...
Sollte es eigentlich bunesweit geben, Bin auch der Meinung das Richter, Lehrer und öffentliche Stellen sich in Bezug auf Religion neutral verhalten sollen. Das wäre in Bayern wohl schwer umzusätzen.